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Bewertungen persönlich in Kundenterminen anfragen

So integrierst du Bewertungsanfragen natürlich ins Kundengespräch, nutzt Erfolgsmomente strategisch und gewinnst authentische Bewertungen

In diesem Artikel findest du folgende Inhalte 👇

  1. Warum das persönliche Einholen von Bewertungen den Unterschied macht

  2. So identifizierst du die richtigen Kund*innen und den besten Zeitpunkt für persönliche Bewertungsanfragen

  3. Persönliche Bewertungseinladungen und Erinnerungen versenden

  4. So aktivierst du dein Team erfolgreich für das persönliche Einholen von Bewertungen

Warum das persönliche Einholen von Bewertungen den Unterschied macht

Teams mit direktem Kundenkontakt (z. B. aus Customer Success, Key Account Management oder Professional Services) kennen die Bedürfnisse und Zufriedenheit der Kund*innen am besten. Persönlich um eine Bewertung zu bitten, insbesondere am Ende eines positiven Gesprächs, abgeschlossenen Projekts oder eines gemeinsamen Erfolgsmoments, erhöht die Wahrscheinlichkeit, qualitativ hochwertige und aussagekräftige Bewertungen zu erhalten.

So identifizierst du die richtigen Kund*innen und den besten Zeitpunkt für Bewertungsanfragen

Die gezielte Ansprache der richtigen Kund*innen zum optimalen Zeitpunkt macht den Unterschied beim persönlichen Einholen von Bewertungen. So können Kund*innen gezielt für Feedback im passenden Kontext gewonnen werden, wodurch wertvolle und aussagekräftige Bewertungen entstehen.

Die richtige Zielgruppe wählen

Bitte gezielt die Kund*innen um eine Bewertung, die dein Produkt besonders gut kennen und dessen Mehrwert klar benennen können. So stellst du sicher, dass die Bewertungen authentisch, aussagekräftig und für potenzielle Interessent*innen besonders relevant sind.

  • Fürsprecher*innen:
    Bitte Kund*innen mit einer besonders positiven Einstellung zu deinem Produkt und Unternehmen um eine Bewertung. Sie äußern ihre Zufriedenheit häufig bereits aktiv und sind daher besonders geeignet, ihre Erfahrungen glaubwürdig nach außen zu teilen.

  • Champions:
    Bitte Kund*innen um eine Bewertung, die einen klaren Mehrwert in deinem Produkt sehen und bereits messbare Erfolge erzielt haben. Ihre konkreten Ergebnisse und Use Cases machen Bewertungen besonders überzeugend und greifbar.

  • Heavy User:
    Bitte Anwender*innen um Feedback, die dein Produkt intensiv und regelmäßig nutzen. Durch ihre umfassende Nutzungserfahrung können sie detaillierte Einblicke geben und spezifische Funktionen und Vorteile fundiert beschreiben.

  • Strategisch relevante Branchen und Personas:
    Bitte Kund*innen aus strategisch wichtigen Branchen sowie Personen in relevanten Rollen um eine Bewertung. Ihr Feedback ist für potenzielle Software-Interessent*innen besonders aussagekräftig und erhöht die Relevanz deiner Bewertungen zusätzlich. Beziehe dabei unterschiedliche Perspektiven aus dem Buying Center ein, zum Beispiel:

    • Wirtschaftliche Entscheidungsträger*innen: CEO, CFO, COO, etc.

    • Technische Entscheidungsträger*innen: CIO, CTO, IT-Leiterin, IT-Administratorin, etc.

    • Fachliche Verantwortliche: Head of IT, Head of Marketing, Head of HR

    • Operative Nutzer*innen: Operations Manager,Marketing Manager, Sales Manager, HR Manager etc.

Du kannst mehrere Nutzer*innen aus demselben Unternehmen um eine Bewertung bitten. So schöpfst du das volle Potenzial deiner Kundenbasis aus und steigerst die Anzahl an Bewertungen. Gleichzeitig sorgen unterschiedliche Rollen und Perspektiven für ein vielfältiges und tiefgreifendes Gesamtbild deines Produkts.

Das optimale Timing wählen

Frage nach einer Bewertung, wenn die positive Erfahrung mit deinem Produkt und Service besonders präsent ist. In diesen Momenten ist die Zufriedenheit am höchsten und die Bereitschaft, Feedback zu teilen, entsprechend größer.

  • Erfolgreich abgeschlossenes Onboarding oder Projekt:
    Bitte direkt nach einem erfolgreichen Onboarding oder einer abgeschlossenen Implementierung um eine Bewertung. Zu diesem Zeitpunkt war die Zusammenarbeit besonders intensiv, die erzielten Ergebnisse sind noch präsent und die gemeinsame Leistung wird meist besonders positiv wahrgenommen.

  • Gemeinsame Erfolgsmomente und erreichte Meilensteine:
    Bitte um eine Bewertung, wenn gemeinsam definierte Ziele oder wichtige Meilensteine erreicht wurden. Solche Erfolge machen den konkreten Mehrwert deines Produkts besonders deutlich und schaffen eine ideale Grundlage für eine authentische und positive Bewertung.

  • Direkte Erfolgsberichte oder positives Kundenfeedback:
    Reagiere auf spontanes Lob oder positive Rückmeldungen und bitte direkt um eine Bewertung. Wer seine Zufriedenheit bereits proaktiv äußert und den Mehrwert konkret erlebt, ist meist auch bereit, diese Erfahrung überzeugend mit anderen zu teilen.

  • Abgeschlossene Vertragsverlängerungen:
    Bitte nach erfolgreichen Vertragsverlängerungen sowie bei einer strategischen Weiterentwicklung der Zusammenarbeit (Up-/Cross-Sell-Erfolge) gezielt um eine Bewertung. Eine vertiefte oder erweiterte Partnerschaft signalisiert Vertrauen, Zufriedenheit und nachhaltigen Mehrwert - ideale Voraussetzungen für eine aussagekräftige, positive Bewertung.

Persönliche Bewertungseinladungen und Erinnerungen versenden

Im OMR Manager kannst du kanalspezifische und trackbare Bewertungskampagnen erstellen - entweder auf Teamebene oder für einzelne Mitarbeitende. So kannst du gezielt nachvollziehen, über welche Initiativen Bewertungen eingehen und wie erfolgreich deine Aktivitäten sind. Du kannst deinen personalisierten Bewertungslink direkt in Online-Kundenterminen live teilen, um spontanes Feedback sofort nach dem Gespräch zu fördern.

Besonders effektiv ist dabei eine zeitnahe Follow-up-Mail:

  • Beziehe dich auf das positive Gespräch und die im Termin zugesagte Bewertung.

  • Gib kurze Informationen darüber, warum die Bewertung wichtig ist, und erkläre die nächsten Schritte.

  • Ergänze hilfreiche Hinweise zur einfachen Bewertungsabgabe. Dabei kann eine interne Kommunikationsvorlage als praktische Hilfestellung dienen.

Plane zusätzlich einen Reminder ein:

Eine freundliche Erinnerung erhöht die Abschlussquote und sorgt dafür, dass Bewertungen auch im hektischen Arbeitsalltag deiner Kund*innen nicht untergehen.

Über den OMR Manager kannst du Reminder direkt an Bewertende versenden und dir gleichzeitig eine Kopie an deine eigene E-Mail-Adresse schicken. So behältst du den Überblick, welche Kund*innen du bereits erinnert hast, und kannst gezielter die Conversion zur Bewertungsabgabe fördern.

Ermutige deine Kontaktperson, den Bewertungslink auch intern mit Kolleg*innen zu teilen, die dein Produkt fest in ihrem Arbeitsalltag nutzen. Nenne dabei beispielhaft strategisch relevante Rollen oder beziehe dich konkret auf Personen, von denen du weißt, dass sie eng in die Zusammenarbeit eingebunden sind und regelmäßig im Austausch stehen. So gewinnst du zusätzliche, wertvolle Perspektiven.

Um das Beste aus deinen Kampagnen herauszuholen, stelle sicher, dass deine Kolleg*innen Zugang zum OMR Manager und zu ihren laufenden Bewertungskampagnen haben. So können sie selbst Erinnerungen an Bewertende versenden und auf veröffentlichte Bewertungen antworten. Stelle zudem sicher, dass sie automatische Systembenachrichtigungen zu veröffentlichten Bewertungen erhalten.

So aktivierst du dein Team erfolgreich für das persönliche Einholen von Bewertungen

Ein klarer interner Prozess erleichtert es deinem Team, kontinuierlich hochwertige Bewertungen zu sammeln und dabei effizient zusammenzuarbeiten.

  1. Gemeinsame Ziele und klare Prozesse definieren
    Lege gemeinsam mit deinem Team klare und realistische Ziele und Strategien zum Einholen von Bewertungen fest. So weiß jeder genau, welche Kund*innen zu welchem Zeitpunkt und auf welche Weise angesprochen werden sollten.

  2. Zentrale Dokumentation
    Halte alle Prozesse und Guidelines zentral fest und stelle sicher, dass alle Kolleg*innen darauf zugreifen können. Je klarer und einfacher der Prozess ist, desto häufiger werden Bewertungen aktiv angefragt. Dein Team fühlt sich dadurch besser informiert, sicherer im Thema und ist motivierter um Bewertungen zu bitten.

  3. Textvorlagen und E-Mail-Templates nutzen
    Stelle zentrale Textvorlagen und E-Mail-Templates bereit, damit persönliche Bewertungseinladungen und Erinnerungen schnell und unkompliziert verschickt werden können.

  4. Automatisierung und CRM-Workflows einbinden
    Nutze (CRM-) Automatisierungen und Aufgaben-Workflows, um das Einholen und Nachfassen von Bewertungen basierend auf relevanten Kundendaten (z. B. Account Stage, Health Score, Net Promoter Score (NPS), etc.) zu erleichtern.

 

Eine nachhaltige Bewertungsstrategie ist ein Marathon, kein Sprint. Besonders beim Einführen eines neuen Bewertungsprozesses kann Gamification helfen, die Adoption in Teams mit direktem Kundenkontakt zu steigern. Ein Beispiel, wie das funktioniert, zeigt smec (Smarter Ecommerce).

Ein interner Wettbewerb könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Team-Events: Gemeinsames Abendessen oder ein extra Budget für das nächste Teamevent.

  • Individuelle Awards: Titel wie „Master of Reviews“ oder „Mitarbeiter*in des Monats“ sorgen für öffentliche Anerkennung im Unternehmen.

  • Kleine Aufmerksamkeiten: Gutscheine oder kleine Goodies für erreichte Teilziele, z. B. nach den ersten 10 veröffentlichten Reviews.