Best Practice: wie schafft pixx.io 210 % mehr Deals mit Buyer-Intent-Daten?
Pixx.io teilt Learnings, wie sie die Buyer-Intent-Daten aus OMR Reviews in HubSpot integriert und daraus messbaren Pipeline-Impact erzeugt haben
Wer Software kauft, recherchiert zuerst online auf Plattformen wie OMR Reviews. Die auf den ersten Blick anonymen Klicks werden von OMR Reviews entschlüsselt und mit weiteren Informationen angereichert. So entsteht aus einem scheinbar nichtssagenden Profilbesuch ein klarer Hinweis darauf, welches Unternehmen auf der Suche nach Antworten ist, und für welches Thema es sich interessiert.
Für SaaS-Teams sind solche Signale enorm wertvoll: Sie zeigen, welche Unternehmen gerade aktiv nach einer Software-Lösung suchen. In der Realität bleiben diese sogenannten Buyer-Intent-Daten jedoch häufig ungenutzt. Die Gründe sind banal: fehlende Prozesse, fehlende Zeit oder fehlendes Wissen darüber, wie die Daten im Arbeitsalltag helfen.

Sabrina Haselbach, Senior Inbound Marketing Managerin bei pixx.io, teilt in diesem Best-Practice-Beitrag konkrete Schritte, wie du mithilfe von einer Automatisierung einen effizienten Prozess für die Buyer-Intent-Daten aufsetzen kannst.
Schritt 1: Intent Daten ins CRM integrieren
Der erste Schritt besteht darin, die Intent-Daten aus OMR Reviews mit deinem CRM-System (z. B. HubSpot) zu verbinden. Ziel ist es, relevante Signale automatisch zu erfassen:
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Definiere einen Intent-Score, ab dem ein Unternehmen als relevant gilt (z. B. >30).
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Prüfe, welche Seiten besucht wurden, um die Interessen des Unternehmens zu erkennen.
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Automatisiere die Datenübertragung, sodass qualifizierte Unternehmen automatisch im CRM erscheinen, ohne dass du Listen manuell aktualisieren musst.
“Für die Kolleg*innen aus dem SDR spart die Automatisierung wirklich sehr viel Zeit, und wir können auch schon erste Erfolge sehen: Im Vergleich zum letzten Jahr wurden 210 % mehr Deals eröffnet, bei denen OMR ein Touchpoint war.” - Sabrina Haselbach von pixx.io
Schritt 2. Benachrichtigungen für das Team einrichten
Damit Sales-Teams sofort reagieren können, lohnt es sich, die relevanten Daten in Kommunikationstools (z.B. Slack) zu bringen:
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Richte einen dedizierten Channel für qualifizierte Leads ein.
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Automatisiere die Benachrichtigung, sobald ein Unternehmen den definierten Intent-Score erreicht.
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So werden SDRs direkt auf neue, relevante Leads aufmerksam und es ist keine Suche in Tabellen oder Datenbanken mehr nötig.
Schritt 3. Leads priorisieren und prüfen
Nicht jede Interaktion ist gleich wertvoll. Ein schlanker Prüfprozess sorgt dafür, dass dein Team effizient arbeitet:
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Die SDRs überprüfen die Top-5-URLs der qualifizierten Leads.
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Gleiche die Leads mit bestehenden CRM-Kontakten ab:
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Bestehender Kontakt: Direktansprache möglich.
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Neuer Kontakt: Recherche über LinkedIn oder andere Quellen starten.
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So entsteht aus einem großen Datenblock eine klare, priorisierte Pipeline.
Schritt 4. Customer Success frühzeitig einbinden
Intent-Daten sind nicht nur für Neukunden relevant, auch für bestehende Kunden bieten sie Vorteile:
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Richte eine Automatisierung ein, die prüft, ob ein Kunde auf OMR Reviews nach Alternativen sucht.
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Wenn ein Kunde aktiv Competitor-Profile besucht, kann das CS-Team proaktiv reagieren, bevor ein Wechsel droht.
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So nutzt du die Daten als Frühwarnsystem, um Retention und Kundenbindung zu steigern.
Schritt 5. Schlank starten, stetig optimieren
Viele Teams warten auf den perfekten Prozess, jedoch bringt ein schlanker Start schnell Wirkung:
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Beginne mit klaren Schwellenwerten und einem minimalen Setup.
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Bringe die Daten dorthin, wo sie wirken: CRM, Slack oder andere Collaboration-Tools.
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Arbeite eng mit Sales zusammen und passe Workflows bei Bedarf an.
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Beobachte die Ergebnisse, optimiere nach und erweitere den Prozess Schritt für Schritt.
“Mein Tipp ist, die Integration zu HubSpot nicht lange liegen zu lassen. Bei einer manuellen Auswertung der Buyer-Intent-Daten geht viel Zeit verloren, und mit einer Automatisierung ist der Prozess effizienter und korrekter. Wir hätten am Anfang nicht gedacht, dass das so viel Impact hätte.” - Sabrina Haselbach von pixx.io
🚀 Checkliste für dein Team:
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Arbeitet eng mit Sales zusammen, bevor ihr Workflows baut.
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Startet mit klaren Schwellenwerten wie einem Intent-Score über 30.
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Bringt die Daten dorthin, wo sie wirken: ins CRM-System und in Kommunikationstools wie Slack.
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Nutzt Intent-Daten nicht nur für Neukund*innen, sondern auch im Customer Success.
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Wartet nicht, bis der perfekte Prozess steht – ein schlanker Start bringt oft den größten Hebel.
Du hast weitere Fragen? Auf OMR Reviews findest du weitere Informationen rund um das Thema Buyer-Intent-Daten.