Best Practice: So nutzt Projecter Buyer-Intent-Daten für gezieltere Neukundenansprache
Wie datenbasierte Signale helfen, relevante Unternehmen früher zu identifizieren
Viele Agenturen wachsen lange vor allem über Empfehlungen, bestehende Netzwerke und Inbound-Anfragen. Das kann gut funktionieren , bringt im Vertrieb aber oft eine Herausforderung mit sich: neue Geschäftsmöglichkeiten sind nur begrenzt planbar.
Projecter hat deshalb nach einem anderen Weg gesucht. Die Leipziger Online-Marketing-Agentur nutzt OMR Reviews Buyer-Intent-Daten, um Unternehmen mit erkennbarem Interesse früher zu identifizieren und die Ansprache gezielter aufzusetzen.
Relevante Signale erkennen und sinnvoll weiterverarbeiten
Projecter nutzt dafür Buyer-Intent-Daten aus OMR Reviews. Grundlage sind Besuchsdaten auf relevanten Profilen und Seiten, etwa dem eigenen Agenturprofil, Wettbewerbsprofilen oder passenden Softwareprofilen. Über den OMRviewer werden daraus Unternehmen sichtbar, die sich bereits aktiv mit relevanten Themen beschäftigen.
Entscheidend ist dabei nicht nur das Signal selbst, sondern der anschließende Prozess. Bei Projecter wird dieser in mehrere Schritte übersetzt:

1. Interessierte Unternehmen identifizieren
Im ersten Schritt geht es darum, Unternehmen sichtbar zu machen, die bereits Berührungspunkte mit relevanten Leistungen oder Themen haben. Dadurch entsteht eine deutlich bessere Ausgangsbasis als bei rein unspezifischer Outbound-Ansprache.
2. Daten ins CRM überführen und priorisieren
Die identifizierten Unternehmen werden bei Projecter in HubSpot integriert und dort anhand des Ideal Customer Profile sowie des Intent-Scores bewertet. So lässt sich schneller unterscheiden, welche Kontakte für eine direkte Ansprache geeignet sind und welche zunächst weiter beobachtet oder entwickelt werden sollten.
3. Outreach und Social Selling gezielter aufsetzen
Je nach Signalstärke startet Projecter entweder direkt mit personalisierter Ansprache oder setzt zunächst auf Social Selling. Das macht den Kontakt relevanter, weil sich die Kommunikation stärker am tatsächlichen Interesse der Unternehmen orientiert.
4. Kontakte mit passendem Content weiterentwickeln
Nicht jedes identifizierte Unternehmen ist sofort bereit für ein Gespräch. Deshalb nutzt Projecter im nächsten Schritt passende Inhalte wie Whitepaper, Fachcontent, Event- oder Webinar-Einladungen, um Interesse weiter zu qualifizieren. So wird aus einem ersten Signal ein strukturierter Nurturing-Prozess.
5. Vertriebsressourcen auf relevante Kontakte fokussieren
Sobald sich ein Kontakt klarer qualifiziert, wird er an den Vertrieb übergeben oder direkt priorisiert behandelt. Der Vorteil: Das Team arbeitet konzentrierter an Kontakten mit höherer Relevanz, statt breit und wenig differenziert in den Markt hinein zu kommunizieren.
Ergebnisse bei Projecter
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Dazu zählen eine E-Mail-Öffnungsrate von 52 % sowie eine Klickrate von 12 % bei Follow-up-Mails mit passenden Content-Angeboten.
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Zusätzlich qualifiziert die Agentur nach eigenen Angaben durchschnittlich rund 20 Unternehmen pro Monat für die direkte Ansprache.
Darauf solltest du besonders achten:
Das Beispiel von Projecter macht auch deutlich, wie wichtig ein sauber aufgesetztes Profil auf OMR Reviews ist. Denn je klarer deine Leistungen, Spezialisierungen und relevanten Themen auf deinem Profil erkennbar sind, desto besser ist die Grundlage dafür, passende Sichtbarkeit und relevante Signale aufzubauen
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Formuliere dein Leistungsangebot klar und spezifisch.
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Pflege Spezialisierungen und relevante Kategorien sorgfältig.
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Zeige über Projekte, Branchenfokus und Beschreibungen, für welche Cases du stehst.
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Denke dein Profil nicht nur als Schaufenster, sondern als Teil deines Go-to-Market-Setups.
Gerade für Business Services kann ein gut gepflegtes Profil damit mehr sein als reine Präsenz: Es kann ein sinnvoller Baustein in einem dateninformierten Vertriebs- und Marketingprozess sein.