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title: Zukunft von Novo Nordisk.
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Bitcoin knackt 85.000 $. Öl-Tanker boomen & Pokémon-Wette. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  

| Im Browser anzeigen Die französische Immobilienfirma Emeria hat in einer geleakten Investorenpräsentation ihren Gewinn aufgehübscht, indem sie 20 Mio. $ an Einnahmen durch KI-Effizienzgewinne reingeschrieben hat.   Nur ist das nicht der Effizienzgewinn des letzten Jahres, sondern der, den sie für die nächsten zwei Jahre erwartet. Sowas heute als Gewinn zu verbuchen, ist ziemlich absurd.   In dem Sinne: Viel Spaß beim Gewinnbereinigen von Timon, Christoph & Noah Was war los gestern? (Stand 21.09.2026, 22:00 Uhr) DAX 25.575 +1.07% STOXX 50 6.318 +1.31% S&P 500 7.765 +1.49% NASDAQ 27.122 +2.26% Bitcoin 87.003 $ +7.20% Berentzen 6 $ +22.30% Zahl des Tages: 1.100.000 $. So viel kostet es aktuell, einen Very Large Crude Carrier (also einen großen Öltanker) für einen einzigen Tag vom Persischen Golf nach Asien zu chartern. Anfang des Jahres hätte sich ein Schiffseigentümer über 50.000 $ am Tag gefreut, 100.000 $ wären schon extrem gut gewesen. Die Gründe: Routen sind gefährlicher geworden (Straße von Hormus), Schiffe müssen längere Umwege fahren, und es gibt weltweit nur rund 925 solcher Tanker. Die gehören zu großen Teilen Sinokor, Frontline und MSC, wobei vor allem Sinokor wohl sehr aggressiv die Preise nach oben treibt.   Spannend: Der Rohstoffhändler Trafigura will seine Tochterfirma Volare Shipping (gerade mal 6 Schiffe plus 8 bestellte) an die Börse bringen und das gute Klima nutzen. Ob Volare langfristig ein gutes Investment wird, ist aber eine andere Frage. Es gibt eine These, dass Preise auch nach der Krise höher als vorher bleiben, weil viele alte Schiffe im Umlauf sind, längere Routen bestehen bleiben und die paar Firmen mit Marktmacht die Preise oben halten werden. Auf der anderen Seite werden grad aber auch sehr viele Tanker bestellt, was zu Überkapazität führen könnte. Thema des Tages: Bitcoin über 85.000 $ Ziemlich aus dem Nichts ist der Bitcoin gestern über 85.000 $ gestiegen, den höchsten Stand seit Ende Januar. Und das, obwohl noch letzte Woche der Clarity Act in den USA gescheitert ist, also die Krypto-Regulierung, auf die alle warten.   Warum ist der Kurs dann gestiegen? Eine Erklärung: Investoren hatten bei Tech-Aktien und beim Bitcoin schon länger Angst vor steigenden Zinsen. Letzte Woche wurde der Leitzins angehoben und es hatte keine großen Auswirkungen. Eine Sorge ist also vom Tisch. Dazu hat die US-Börsenaufsicht Ende der Woche Aktienhandel auf der Blockchain erlaubt. Das war zumindest mal ein positives regulatorisches Signal.   Der andere Faktor ist Trading-Dynamik. Viele Investoren haben auf fallende Kurse gesetzt. Wenn die Kurse dann ein bisschen steigen, müssen sie vereinfacht gesagt selbst kaufen, um keine zu hohen Verluste zu machen. Das treibt den Kurs weiter nach oben. Gleichzeitig springen sofort Momentum-Trader auf, die merken, dass sich der Kurs nach oben entwickelt.   Heißt aber auch: Faktoren, die den Kurs langfristig treiben, sind das tendenziell noch nicht.   Was sonst noch los war:   Es gab paar spannende KI-Profiteure: Kühne & Nagel (+4%) hat einen großen Logistikvertrag mit Amazon abgeschlossen. Es geht wohl vor allem darum, Komponenten für Rechenzentren von A nach B zu liefern. Durch den Deal könnte Kühne & Nagel mit Amazon mehrere Milliarden Umsatz im Jahr machen (aktuell ein paar hundert Millionen). Amazon hat sich im Gegenzug die Option gesichert, Kühne & Nagel Aktien zum aktuellen Kurs zu kaufen. Accenture (+3%) soll Anthropic dabei helfen, die Sicherheit ihrer KI zu testen. Der Deal allein wird die Firma nicht massiv nach vorne bringen. Aber er zeigt, dass es eben doch Themen gibt, für die eine große, tendenziell smarte Berater-Belegschaft auch in Zeiten von KI sinnvoll sein kann. AMD, Intel und andere KI-Aktien haben gestern durch die Bank zugelegt. Geholfen hat, dass Ölpreise und Zinsen auf Staatsanleihen endlich mal gesunken sind. Und abseits von KI soll Berentzen (+22%) vom amerikanischen Alkoholkonzern Sazerac übernommen werden. Für Sazerac sind das Peanuts. Die wollten dieses Jahr schon für 15 Mrd. $ Brown-Forman kaufen, also die Firma hinter Jack Daniels. Jetzt gibt’s für unter 100 Mio. $ eben Berentzen. In der Kurz-Analyse: Novos Patentklippe Novo Nordisk hat auf dem Kapitalmarkttag die Strategie für die nächsten Jahre vorgestellt. Die Börse war nicht überzeugt, die Aktie ist 8% gefallen. Wir haben mit Nicolas Schmidlin von ProfitlichSchmidlin (rund 500 Mio. € verwaltetes Vermögen) gesprochen, der tief in der Pharma-Branche steckt. Ein-Produkt-Abhängigkeit: Semaglutid (bekannt als Wegovy und Ozempic) macht rund 70% der Umsätze aus. In etwa fünf Jahren läuft der Patentschutz in den USA und der EU aus. Doppelter Druck: Eli Lilly greift mit Tirzepatid (höhere Effektivität, besseres Nebenwirkungsprofil) Marktanteile an. Gleichzeitig herrscht massiver Preisdruck bei GLP-1-Medikamenten. Die Volumen steigen, aber die Umsätze nur unterproportional. Bescheidenes Wachstumsziel: Novo will bis 2030 rund 5% pro Jahr beim Umsatz wachsen, bei stabilen Margen. Das klingt machbar, aber das eigentliche Problem kommt danach mit dem Patentablauf. Cash-Abfluss statt Ausschüttung: Wenn man heute investiert und Novo würde alle Gewinne der nächsten Jahre ausschütten, würde man tatsächlich einen Großteil seines Invests zurückkriegen. Aber das macht Novo nicht. Sie werden das Geld massiv in Kapazitätsausbau, Forschung und Übernahmen investieren müssen, um die Patentklippe auszugleichen. Wachsende Konkurrenz: Neue Eigen-Produkte wie Cagrisema und Amycretin kommen zwar, aber im selben Zeitraum drängen Roche, Amgen, Pfizer und viele weitere in den Abnehmmarkt. Das dürfte den Preisverfall weiter beschleunigen. Den Patentablauf eines der größten Medikamente aller Zeiten mit einzelnen neuen Produkten auszugleichen, wird extrem schwer. Genau das muss Novo aber schaffen. Das macht den Investment Case laut Nicolas schwer berechenbar. Zum Podcast In der Kurz-Analyse: Pokémon-Profiteur In den USA haben 19% der Erwachsenen zuletzt Pokémon-Karten für sich selbst gekauft, aber nur ein Viertel davon spielt das Spiel überhaupt. Eine seltene Pikachu-Karte ist im Februar für 16,5 Mio. $ verkauft worden (Weltrekord). Der Sammelkartenmarkt wird auf 10 bis 15 Mrd. $ geschätzt, allein auf eBay wurden 2025 Karten für rund 2,5 Mrd. $ gehandelt.   Einer der größten Profiteure: Mercari. Japans größter Online-Marktplatz für Gebrauchtes, quasi ein eBay-Kleinanzeigen in groß. Im letzten Geschäftsjahr lag der Umsatz bei rund 1,5 Mrd. $ (+20%). Was ist grad spannend bei Mercari? Comeback dank Karten: Mercari hatte lange mit schwächerem Wachstum im Kerngeschäft zu kämpfen. Sammelkarten haben das gedreht. Wie groß der Pokémon-Anteil genau ist, legt Mercari nicht offen. Aber die Börse zeigt, dass sie es für relevant hält: Als Mercari zum 30-jährigen Pokémon-Jubiläum versiegelte Jubiläums-Sets vorübergehend vom Verkauf ausgeschlossen hat (wegen Spekulation und Betrug), ist die Aktie deutlich gefallen. Finanz-Business: Die eigene Kreditkarte Mercard wächst mit +30% beim Umsatz. Globale Expansion: Grenzüberschreitende Verkäufe (Ausländer kaufen japanische Produkte) sind in vier Jahren um das 19-Fache gewachsen. Die neue globale App soll bis 2028 in mindestens 50 Länder kommen. An der Börse ist Mercari rund 4 Mrd. $ wert, das KGV liegt bei 16. Im Schnitt der letzten drei Jahre war's das 22-Fache. Risikohinweis: Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente. Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung. Ihr entscheidet selber, was ihr macht. Alte Folgen durchsuchen: Suchmaschine für Ohne Aktien Wird Schwer. Dir gefällt der Newsletter? Bitte teile ihn! Das hilft uns sehr. Link zum Teilen: oaws.de/newsletter Komm in die Gruppe Jemand hat dir diesen Newsletter weitergeleitet? Dann kannst du dich HIER anmelden. Diesen Newsletter vom 22.09.2026, 7:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH zur Verfügung. Christoph Damm, Timon Wunderlich und Noah Leidinger sorgen dafür, dass auch was drin steht. Podstars GmbH, Lagerstraße 36, 20357 Hamburg, Deutschland Abmelden |
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