LVMH schrumpft. Goldman Sachs mit Rekord. Amazon verkauft Autos. Meta baut KI-Zuckerberg. Électricité de Strasbourg hat Strom-Monopol. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Auch wenn's die Aktien nicht bewegt hat, zwei interessante Tech-News:

  1. Amazon verkauft in den USA mittlerweile auch Neuwagen, von der Corvette bis zum Subaru. Das Business hat 2024 mit Hyundai angefangen und wächst schnell. Ein wichtiger Plan dahinter: Amazon will die riesigen Werbebudgets der Autobauer auf seine Plattform ziehen. Die haben bisher so gut wie gar nicht auf Amazon geworben.

  2. Meta trainiert intern offenbar eine digitale Kopie von Mark Zuckerberg, damit Mitarbeiter direkt Feedback vom Chef-Bot kriegen können. Fun Fact aus demselben Bericht: Zuckerberg arbeitet jede Woche fünf bis zehn Stunden als Entwickler an verschiedenen KI-Projekten mit.

Grüße von Christoph, Noah und Timon

Was war los gestern?

(Stand 13.04.2026, 22:00 Uhr)

DAX23.742-0.26%
STOXX 505.905-0.36%
S&P 5006.886+1.02%
NASDAQ23.184+1.23%
Bitcoin73.208 $+3.49%
Fastenal46 $-6.85%

Zahl des Tages: 13%. Nur so viele Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überleben die Krankheit nach fünf Jahren. Damit ist sie die tödlichste unter den großen Krebsarten. Umso krasser, dass ein Medikament von Revolution Medicines in einer Studie die durchschnittliche Überlebenszeit im Vergleich zur Standard-Chemotherapie fast verdoppelt hat.

 

Analysten trauen dem Medikament allein in den USA über 5 Mrd. $ Umsatz zu. Die Aktie ist gestern über 30% gestiegen, damit ist die Firma jetzt fast 30 Mrd. $ wert (bei nur 50 Mio. $ erwartetem Umsatz dieses Jahr).

Thema des Tages:

Goldman Sachs profitiert vom Chaos

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Unsichere Märkte sind für Goldman Sachs eine Goldgrube. Die Bank hat gestern als erste große US-Bank Quartalszahlen vorgelegt und im Aktienhandel 5,3 Mrd. $ umgesetzt. Das sind über 1 Mrd. $ mehr als der bisherige Rekord, der erst ein Quartal vorher aufgestellt wurde. Besonders stark wächst der Finanzierungsbereich, wo Goldman zum Beispiel Geld an Hedgefonds verleiht.

 

Dazu kommt ein boomendes Investmentbanking. Durch die vielen Deals der letzten Monate ist der Umsatz in dem Bereich im Vergleich zum Vorjahr 48% gestiegen. Goldman ist bei den großen Transaktionen fast immer mit am Tisch.

 

Warum hat die Aktie trotzdem 2% verloren? Weil sie sich in den letzten zwölf Monaten schon fast verdoppelt hat. Gute Zahlen wurden also schon erwartet und ein paar andere Bereiche haben nicht ganz so stark performt.

 

Was sonst noch los war:

  • LVMH (-3%) zeigt, dass die Lage in der Luxusbranche schwierig bleibt. Der Umsatz ist zwar ohne Währungseffekte 1% gestiegen. Wenn man die nicht rausrechnet, ist er aber 6% gesunken. Das wichtige Leder- & Modegeschäft hat sogar ohne Währungseffekte (organisch) 2% verloren. Lichtblick: In den USA gab's organisch 3% Wachstum, in Asien ohne Japan sogar 7%. China erholt sich also scheinbar.

  • Fastenal (-7%) ist sowas wie das Würth der Amerikaner und damit ein guter Gradmesser für die US-Industrie. Und die Signale sind positiv: Über 12% Umsatzwachstum letztes Quartal (getrieben durch steigende Industrieproduktion). Wieso hat die Aktie dann verloren? Die Kosten sind überraschend stark gestiegen. Bei einem KGV von 40 und einer Bewertung von 50 Mrd. $ reicht das für einen Kursrückgang.

  • Dell und HP haben gestern um die 5% zugelegt, weil SemiAccurate berichtet hat, dass NVIDIA schon seit über einem Jahr verhandelt und eine große PC-Firma kaufen könnte.
  • Der Budapester Aktienindex BUX (+3%) hat nach dem Wahlverlust von Viktor Orbán zugelegt. Bei DAX und Eurostoxx ging's dagegen durch die angespannte Lage im Iran leicht bergab. Gegen Abend hat sich die Lage aber entspannt: Die USA haben iranische Häfen blockiert. Davor war die Sorge, dass die Lage dadurch eskalieren könnte. Da ist aber erstmal nicht passiert

In der Kurz-Analyse:

Elsässer Strom-Monopol

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Als Frankreich 1946 den gesamten Strommarkt verstaatlicht hat, wurden alle lokalen Versorger geschluckt. Alle bis auf einen: Électricité de Strasbourg (ÉS). Ein altes Lokalrecht aus der Kaiserzeit hat die Firma gerettet. Heute gehören zwar 89% dem Staatsgiganten EDF, aber ÉS ist eigenständig geblieben.

 

Das Besondere: ÉS besitzt das Stromnetz im Elsass und ist gleichzeitig Stromlieferant. Andere Anbieter können sich nicht anschließen. 550.000 Kunden können nirgendwo anders kaufen. Ein echtes Monopol.

  • Die Zukunftswette: Unter dem Elsass steckt Lithium. ÉS pumpt für Geothermie-Werke heißes Wasser aus der Erde, das gelöstes Lithium enthält. Ziel: 10.000 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr, genug für hunderttausende E-Auto-Batterien. Produktionsstart frühestens 2030.

  • Die Margen-Story: Der Umsatz ist 2025 zwar um knapp 10% auf 1,3 Mrd. € gefallen, aber nur wegen sinkender Energiepreise. Die operative Marge ist gleichzeitig von 14% auf fast 18% gestiegen. ÉS kauft Strom im Voraus günstig ein, während die Kundenpreise nur langsam sinken.

Die Aktie hat auf Jahressicht fast 70% gewonnen. Bei einem Börsenwert von 1,5 Mrd. € gibt's ein KGV von 10 und eine Dividendenrendite von 6%.

Zum Podcast

In der Kurz-Analyse:

Ferrari der Meere

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Trotz aller Krisen hat der Superyacht-Markt 2025 geboomt: Fast 600 Yachten über 30 Meter wurden verkauft, über 20% mehr als im Vorjahr. Die teuerste? 793 Mio. $. Die längste? Die deutsche Flying Fox aus der Lürssen-Werft mit 136 Metern.

 

Spannender als die Stückzahlen ist aber ein Trend, den man von Ferrari kennt: Personalisierung. Kunden wollen individuelle Farben, Ausstattungen, Sonderwünsche. Die Margen darauf sind stark. Und im Yachten-Business kann man davon an der Börse profitieren.

  • Sanlorenzo aus Italien ist börsennotiert, rund 1 Mrd. € wert und zahlt ca. 3% Dividende. Fast 25% vom Umsatz kommen schon aus Personalisierungen. Beispiel: Eine 74-Meter-Yacht für einen Kanadier, der einen großen Baum und ein Aquarium an Bord wollte. Preis: über 100 Mio. €.
  • Krisenresistente Kunden: Auf die Frage nach steigenden Energiekosten meinte der CEO: Wer ein Boot für über 10 Mio. € kauft, macht sich keine Sorgen um Spritkosten. Stammkunden kaufen alle 4,5 Jahre eine neue Yacht, die im Schnitt 76% teurer ist als die vorherige.

Das Werften-Business hat Tücken. Einzelne Projekte sind riesig (eine Yacht kann 10% vom Umsatz ausmachen), und lange Produktionszeiten haben Kostenrisiken. Dafür gibt's Sanlorenzo für ein KGV von 10. Ferrari steht bei über 30. Und CEO Massimo Perotti hat die Firma 2005 für 40 Mio. € Umsatz gekauft und auf über 1 Mrd. € skaliert.

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