Drohnen-Börsengang von Swarmer, reiche Manager bei Warner Bros., Amazon liefert ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Manager in den USA müsste man sein. Wieso? Seht selbst:

Was war los gestern?

(Stand 17.03.2026, 22:00 Uhr)

DAX23.731+0.71%
STOXX 505.769+0.53%
S&P 5006.716+0.25%
NASDAQ22.480+0.47%
Bitcoin74.616 $-0.34%
Swarmer31 $+520.00%

Zahl des Tages: 113.146.795 $. So viel Gehalt in Form von Aktien soll Gunnar Wiedenfels kassieren, wenn Paramount den Konkurrenten Warner Bros. Discovery übernimmt. Wiedenfels ist CFO von Warner Brothers und gebürtiger Deutscher. Bis 2017 war er noch CFO bei ProSieben. Zur Einordnung: Seine Abfindung entspricht ziemlich genau 10% von ProSiebens aktuellem Börsenwert. Sein Chef David Zaslav soll durch den Deal sogar 667 Mio. $ einstreichen.

Chart des Tages - wer errät die Aktie?

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Diese Krypto-Firma profitiert von Krisenzeiten.

 

Auflösung unten.

Thema des Tages:

Pakete liefern

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Schon 2008 hat Jeff Bezos in seinem Aktionärsbrief geschrieben, dass Amazon im Handels-Business auf drei Kundenbedürfnisse optimiert, die niemals verschwinden werden: niedrige Preise, große Auswahl, schnelle Lieferung. Fast 20 Jahre später stimmt das immer noch. Und Amazon dreht weiter auf.

 

Ab sofort gibt's in den USA Lieferungen in einer und drei Stunden. Die 3-Stunden-Lieferung rollt in 2.000 Städten aus, die 1-Stunde-Variante in Hunderten. Kosten: 5 und 10 $ für Prime-Kunden, 15 und 20 $ ohne Prime.

 

Warum gerade jetzt? Walmart hat sein Online-Business in den letzten Jahren massiv ausgebaut und profitiert teilweise davon, durch ihre Läden schneller zu liefern als Amazon. 2024 hat Walmart fünf Milliarden Produkte am Tag der Bestellung geliefert. 2023 war's nur die Hälfte.

 

Außerdem hat Walmart im Januar angekündigt, ihre Drohnenlieferung auf 150 Städte auszuweiten. Hinter den Drohnen steckt Wing, eine Tochterfirma von Alphabet.

 

Wie wichtig die mittlerweile geworden ist, zeigt das Gehaltspaket von Alphabet-CEO Sundar Pichai: Bis zu 692 Mio. $ soll er in den nächsten drei Jahren verdienen, wobei ein Teil an die Performance von Wing gekoppelt ist. Konkret kann er im besten Fall sogar bis zu 90 Mio. $ in Wing-Aktien bekommen.

 

Was sonst noch los war:

  • Uber (+4%) will gemeinsam mit NVIDIA bis 2028 eine Robotaxi-Flotte auf den Markt bringen, die dann schon in 28 Städten unterwegs sein soll.
  • Springer Nature (+9%) hat starke Zahlen geliefert. Vor allem das Business mit wissenschaftlichen Journals wächst stark. Für dieses Jahr peilt der Verlag wieder rund 5% Wachstum an, und auch die Marge soll steigen.
  • Sartorius (+7%) und Fraport (+7%) haben nach soliden Quartalszahlen jeweils deutlich zugelegt.
  • Swarmer (+520%) ist an die Börse gegangen und hat sich am ersten Tag direkt mehr als verdreifacht. Der Rüstungs-Drohnenhersteller macht grade mal 309.000 $ Umsatz bei fast 10 Mio. $ Verlust. Die Bewertung liegt jetzt trotzdem bei über 300 Mio. $.
  • Nebius (-10%) ist nach den zwei großen Deals mit NVIDIA und Meta in letzter Zeit durch die Decke, hat gestern aber mal verloren. Der Rechenzentrumsbetreiber will 3,8 Mrd. $ über Wandelanleihen einsammeln, um den Ausbau der Rechenzentren zu finanzieren.
  • Bentley will rund 6% der Stellen streichen. Im VW-Konzern läuft's bei Bentley trotzdem noch mit am besten: Der Umsatz ist letztes Jahr nur um 1% gesunken. Lamborghini (ebenfalls VW) ist übrigens sogar um 1% gewachsen.
  • Der kanadische Milliardär Stephen Smith hat sich 27% am Economist gekauft. Der Preis ist nicht bekannt, aber die Economist-Gruppe macht rund 400 Mio. € Umsatz. Wer indirekt investieren will: Rund 35% der Economist-Anteile gehören der italienischen Holding Exor, die an der Börse ist.

In der Kurz-Analyse:

Organe liefern

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Über 100.000 Menschen stehen in den USA auf der Organspende-Warteliste. Trotzdem werden jedes Jahr knapp 30.000 gespendete Organe weggeworfen. Herzchirurg Waleed Hassanein hat deshalb noch während seiner Ausbildung 1998 angefangen, eine Lösung zu entwickeln.

 

Mit den Maschinen seiner Firma Transmedics können Spenderorgane mit warmem, sauerstoffreichem Blut versorgt werden. Dadurch schlägt ein Herz weiter, eine Leber produziert weiter Galle. Organe, die vorher im Müll gelandet wären, werden transplantierbar.

  • Explosives Wachstum: Der Umsatz ist von 30 Mio. $ in 2021 auf knapp 600 Mio. $ in 2025 gestiegen. Letztes Jahr hat die Firma bei über 5.000 Transplantationen in den USA geholfen, das sind knapp 25% aller Herz-, Lungen- und Lebertransplantationen im Land.
  • Der Nierenmarkt als Hebel: Bis 2028 will Transmedics jährlich 10.000 Transplantationen schaffen. Der größte Treiber: Nierentransplantationen sollen ins Portfolio kommen. Fast 30.000 Nieren werden jährlich in den USA eingepflanzt, alle anderen Organe zusammen kommen nur auf knapp 20.000.
  • Mehr als Hardware: 40% der Umsätze kommen aus Service. Kliniken kaufen das Gerät nicht mehr, sondern zahlen pro Eingriff jeweils über 100.000 $. Transmedics übernimmt den ganzen Rest: über 20 eigene Flugzeuge, 20 Logistikzentren und 300 für den Transport ausgebildete Spezialisten.
  • Europa-Expansion: Aktuell kommen unter 3% vom Umsatz von außerhalb der USA. In Italien startet jetzt das erste europäische Programm mit eigener Fahrzeugflotte und Verteilzentren. Allerdings ist die Konkurrenz in Europa stärker.

Aber man sollte wissen, dass es einige Risiken gibt. Anfang 2025 hat der Short-Seller Scorpion Capital in einem 340-seitigen Bericht unter anderem vorgeworfen, Transmedics würde Krankenhäuser zu überhöhten Kosten zwingen und Ärzte dafür bezahlen, eigentlich nicht transplantierbare Organe trotzdem zu verwenden. Der Börsenwert ist danach von fast 6 Mrd. $ auf unter 2 Mrd. $ gefallen, Aktionäre haben eine Sammelklage eingereicht.

 

Transmedics hat alle Vorwürfe zurückgewiesen, CEO Hassanein hat im Tiefpunkt selbst Aktien nachgekauft, der Kurs hat sich auf über 4 Mrd. $ erholt. Aber die Klage läuft noch, und der Short-Seller ist weiter aktiv.

 

Zur Bewertung: Wenn Transmedics 2028 das Ziel von 10.000 Transplantationen erreicht und die angepeilte operative Marge von 30% schafft, sollten um die 250 Mio. $ Nettogewinn drin sein. Das wäre beim aktuellen Kurs ein erwartetes KGV von 17.

 

Wie revolutionär die Technologie wirklich ist, ob Maschinenperfusion die klassischen Methoden ersetzt und wie es um künstliche Transplantation steht, haben uns Dr. Cornelius van Beekum und Dr. Philipp Felgendreff im Podcast beantwortet. Die beiden sind Fach- und Oberarzt für Transplantationschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

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