Unicredit will Commerzbank, Meta kauft für 27 Mrd. $ bei Nebius, Public Storage & Amplifon kaufen Konkurrenz ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Gestern gab's mal wieder einen Blick in die Zukunft von Jensen Huang. Mehr dazu unten.

 

Und wenn ihr den Newsletter gelesen habt, noch kleine Empfehlung: Ganz spannender Artikel vom Tech-Analysten Ben Thompson, wieso wir vielleicht doch in keiner KI-Blase sind.

Was war los gestern?

(Stand 16.03.2026, 22:00 Uhr)

DAX23.564+0.50%
STOXX 505.739+0.39%
S&P 5006.699+1.01%
NASDAQ22.374+1.22%
Bitcoin74.024 $+1.65%
GN Store105 DKK+21.17%

Zahl des Tages: 16.400.000 €. So viel hat der CEO von UniCredit letztes Jahr verdient. Damit teilt er sich mit dem UBS-Chef Platz eins unter den europäischen Bankenchefs. Passend dazu hat UniCredit gestern ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank abgegeben. Wer viel verdient, will viel einkaufen.

Thema des Tages:

Merger Monday

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Gestern wurde ein Deal nach dem anderen verkündet. Hier die drei wichtigsten:

 

Nr. 1: Amplifon kauft GN Store Nord (Hörgeräte)

 

Die italienische Akustik-Kette Amplifon will den dänischen Hörgeräte-Hersteller GN Store Nord für 2,6 Mrd. $ übernehmen. GN Store Nord (+21%) ist durch die Decke gegangen, Amplifon (-10%) hat dagegen verloren.

 

Amplifon ist selbst nur 2,6 Mrd. $ wert, der Deal ist also ein großes Risiko. Bisher hat sich Amplifon rein auf den Handel fokussiert. Jetzt auch die Produktion zu haben, ändert das komplette Geschäftsmodell. Der Trend geht aber in die Richtung: Der GN-Konkurrent Demant hat letztes Jahr zum Beispiel Kind aus Deutschland gekauft.

 

Nr. 2: Public Storage kauft National Storage Affiliates (Self-Storage)

 

Public Storage hat für 10 Mrd. $ (inklusive Schulden) den Konkurrenten National Storage Affiliates geschluckt. Beide vermieten Self-Storage-Einheiten, also kleine Räume, wo man Dinge lagern kann, die nicht in die eigene Wohnung passen. Public Storage ist mit 50 Mrd. $ Börsenwert eine der größten Immo-Firmen an der Börse.

 

Nr. 3: Meta kauft 27 Mrd. $ Rechenleistung von Nebius

 

Der größte Deal kam aus der KI-Welt. Meta will in den nächsten fünf Jahren bis zu 27 Mrd. $ an Rechenleistung vom europäischen Cloud-Betreiber Nebius kaufen. Erst letzte Woche kam raus, dass NVIDIA 2 Mrd. $ in Nebius investiert hat. Nebius (+15%) hat gestern weiter zugelegt und ist dieses Jahr schon 60% im Plus. Passend dazu: Laut Bloomberg waren die Baukosten für Rechenzentren in den USA im Dezember das erste Mal ever höher als die für Bürogebäude. Tendenz steigend.

 

Was sonst noch los war:

  • Micron (+4%) hat angekündigt, eine zusätzliche Fabrik in Taiwan zu bauen. Spannend wird's aber am Mittwoch, da kommen neue Quartalszahlen.
  • Die USA haben gestern iranische Öl-Tanker durch die Straße von Hormus gelassen. Die Hoffnung auf Entspannung hat den Ölpreis gedrückt und die Aktienmärkte gepusht. Kann morgen aber auch wieder anders aussehen.

In der Kurz-Analyse:

NVIDIA will 1.000 Milliarden

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Die NVIDIA GTC ist die wichtigste KI-Konferenz der Welt, und Jensen Huang hat gestern seine heiß erwartete Keynote abgehalten. Im Zentrum war die Frage: Kann NVIDIA auch bei Inference dominieren? Das ist entscheidend, weil immer mehr KI-Kosten nicht mehr beim Training anfallen, sondern beim täglichen Einsatz.

  • Groq-Integration: NVIDIA hat die Technologie des Startups Groq (Kaufpreis: 20 Mrd. $) in einen gemeinsamen Chip überführt, der bereits in Massenproduktion ist. Laut Huang sollten Rechenzentren der Zukunft rund 25% ihrer Kapazität mit Groq-Chips bestücken, den Rest mit den normalen Vera-Rubin-GPUs. Umgerechnet ein Markt von zig Milliarden. Produziert werden die Groq-Chips übrigens von Samsung, nicht wie sonst von TSMC.
  • Strom als Argument: Kritiker sagen, NVIDIA könne bei Inference nicht dieselben Preise durchsetzen wie beim Training, weil Inference weniger komplex ist. Huangs Gegenargument: Der Engpass wird Strom sein. Und wenn man mit NVIDIA-Chips mehr KI mit demselben Strom bekommt, zahlt man gern einen Aufpreis für die Chips.
  • Anthropic-Lob: Huang nannte drei große KI-Sprünge: ChatGPT, dann OpenAIs denkendes Modell o1, und als Drittes Claude Code von Anthropic. Ein klares Signal, dass er Anthropic über OpenAI stellt (die ein direktes Konkurrenzprodukt haben).
  • Umsatzprognose: Bis 2027 soll NVIDIA kumuliert rund 1.000 Mrd. $ Umsatz machen. Für 2027 allein wären das ca. 500 Mrd. $, leicht über den 470 Mrd. $, die Analysten aktuell erwarten. Die Aktie hat kurz 3% zugelegt, ist dann aber wieder auf circa +2% zurückgefallen.

Außerdem hat Huang lang über NemoClaw gesprochen, eine sichere Version der gehypten KI-Agenten-Plattform OpenClaw. Großen Umsatz bringt das nicht, aber er wollte damit vielleicht zeigen: NVIDIA will nicht nur Chip-Lieferant sein, sondern auch Software-Plattform.

Zum Podcast

In der Kurz-Analyse:

Unicredits Schachzug

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UniCredit hat ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank abgegeben. Wir haben dazu im Podcast mit dem Banken-Experten Christian Kirchner von Finanz-Szene gesprochen. Hier zu seinem empfehlenswerten Newsletter und hier gibt’s seine Einschätzung:

  • Der angebotene Kaufpreis liegt grade mal 4% über dem Schlusskurs vom Freitag, gezahlt wird nur in eigenen Aktien. Es wirkt kaum realistisch, dass UniCredit so die Übernahme hinkriegt und das wollen sie gar nicht.
  • Wer ein freiwilliges Angebot macht und damit über die 30%-Marke kommt, hat das Thema Pflichtangebot ein für alle Mal erledigt. Danach kann UniCredit frei von auf 31% oder 37% weiter aufstocken, ohne wieder ein Pflichtangebot auslösen zu müssen.
  • Das Angebot soll die Commerzbank endlich an den Verhandlungstisch zwingen, um über einen echten Zusammenschluss zu reden.

Aber das Timing ist schlecht. Der Krieg am Persischen Golf treibt die Inflation hoch, die deutsche Konjunkturerholung für 2026 bekommt Risse. Für Banken ist das schlecht. Steigende Zinsen wegen starker Inflation (nicht wegen brummender Konjunktur) sind das schlechteste Szenario: Finanzierungsbedingungen werden schwieriger, Risikovorsorge steigt, Kunden bekommen Probleme.

 

In so einem Umfeld wird es für UniCredit schwer, den eigenen Aktionären auch noch ein Übernahme-Risiko zu verkaufen. Paradoxerweise hat die geopolitische Lage die Verhandlungsposition der Commerzbank gestärkt, obwohl auch sie unter den Folgen leidet.

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