KI crasht Teleperformance. Ryanair Iran-Profiteur. OpenAI kauft Podcast. SpaceX bei 2.000 Mrd. $. Amazon will Globalstar. Soleno. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Die Lage im Iran bleibt angespannt. Trump hat gedroht, heute alle großen Kraftwerke und Brücken im Iran anzugreifen, wenn die Straße von Hormus nicht geöffnet wird.

 

Aber es gibt auch positive Signale: 21 Schiffe sind am Wochenende durch die Straße gefahren, so viele wie seit Kriegsbeginn nicht mehr. Darunter auch Schiffe aus dem Irak und Indien, mit denen der Iran wohl Deals gemacht hat.

 

Vom Konflikt profitiert laut CEO Michael O'Leary auch Ryanair (zumindest kurzfristig). Die Airline hat sich für ein Jahr gegen Kerosinpreise abgesichert, und gleichzeitig reisen mehr Menschen innerhalb Europas statt weiter weg. Auf die Frage, was passiert, wenn Kerosin doch langfristig teurer bleibt, hat er der WiWo geantwortet: "Wenn, wenn, wenn. Wenn meine Tante Hoden hätte, wäre sie mein Onkel."

 

Guten Start in die verkürzte Börsen-Woche wünschen Timon, Christoph & Noah

Was war los gestern?

(Stand 06.04.2026, 22:00 Uhr)

DAX23.168-0.56%
STOXX 505.693-0.70%
S&P 5006.612+0.44%
NASDAQ21.996+0.54%
Bitcoin69.836 $+1.24%
Soleno Therapeutics52 $+32.31%

Zahl des Tages: Nur 70.000 Zuschauer pro Folge hat der Tech- & Business-Podcast TBPN. Trotzdem hat OpenAI dafür einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag auf den Tisch gelegt. Den Podcast gibt's erst seit 2024 und er hat zwar krasse Gäste, erreicht aber eine sehr nerdige Zielgruppe, die OpenAI ohnehin schon erreicht.

 

Wie genau der Deal OpenAI helfen soll, ist also unklar. Der legendäre Tech-Analyst Ben Thompson hat es ziemlich trocken zusammengefasst: "Es ist ganz einfach ein Deal, der keinen Sinn macht."

Thema des Tages:

Wer kriegt Boni?

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Laut Bloomberg soll die Bewertung von SpaceX mittlerweile bei 2.000 Mrd. $ liegen. Und die Investmentbanker, Anwälte und Berater, die am IPO arbeiten, müssen offenbar Abos von Musks KI-Chatbot Grok kaufen.

 

Manche Banken haben schon Abos für zig Millionen abgeschlossen und Grok in ihre IT-Systeme integriert. Fairerweise haben sie das bei den üblichen IPO-Gebühren für so einen Deal mehr als wieder drin.

 

Nicht so rosig sieht's für die OpenAI-Banker aus. The Information hat am Sonntag berichtet, dass die Finanzchefin von OpenAI selbst daran zweifelt, ob die Firma dieses Jahr schon bereit für einen Börsengang ist. Kein IPO = keine Gebühren für Banker.

 

Abseits von IPOs gibt's aber zwei gute Boni-Nachrichten:

 

Nr. 1: Bei Christian Sewing läuft. Die Financial Times hat gestern berichtet, dass der Deutsche-Bank-CEO mittlerweile DB-Aktien im Wert von 15 Mio. € hält. Dazu stehen ihm über die nächsten Jahre nochmal Aktien-Boni im Wert von 25 Mio. € zu.

 

Nr. 2: KKR sammelt Rekord-Fonds ein. 23 Mrd. $ hat KKR für seinen neuesten Private-Equity-Fonds eingesammelt. So viel wie noch nie für einen PE-Fonds mit Fokus auf Nordamerika. Das ist vor allem im aktuellen Umfeld ein starkes Zeichen, wo's viele Zweifel rund um Private Equity und Private Credit gibt.

 

Was sonst noch los war:

  • Amazon könnte laut Gerüchten die Satelliten-Firma Globalstar für rund 10 Mrd. $ kaufen. Damit würde Amazon noch direkter mit SpaceX und Starlink konkurrieren. Spannend an der Sache: Apple gehören 20% von Globalstar.
  • Soleno Therapeutics (+32%) wird vom Konkurrenten Neurocrine für 3 Mrd. $ übernommen. Im Zentrum steht ein Medikament gegen das Prader-Willi-Syndrom (extremer obsessiver Hunger, betrifft ca. 10.000 Menschen in den USA). Mitte der 2030er soll das Medikament schon rund 2 Mrd. $ Umsatz pro Jahr machen.

Bei unserem Partner Scalable Capital gibt’s neben der Trading-Flatrate,

den 2,5% Zinsen aufs Tagesgeld und vielen anderen Features ein Kreditangebot.

  • Ein Kredit mit unter 4% Zinsen und so gut wie keinem Papierkram. Wie geht das? Scalable nutzt für den Kredit die Wertpapiere in eurem Depot als Sicherheit. Bis zu welchem Grad man das Depot beleihen kann, hängt von den Wertpapieren ab. Ein breit gestreuter ETF hat einen hohen Beleihungswert. Kryptos kann man nicht beleihen. 
  • Was genau ist das für ein Kredit? Es ist kein klassischer Ratenkredit mit festem Tilgungsplan, sondern eine Überziehungslinie für das Broker-Konto.
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In der Kurz-Analyse:

Millionärs-Fabrik

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Macquarie Group ist das Goldman Sachs Australiens. Seit dem Börsengang 1996 hat die Aktie über 10.000% Rendite gemacht, das sind über 17% pro Jahr. Den Spitznamen "Millionärs-Fabrik" hat die Bank aber vor allem wegen der üppigen Boni für ihre Banker.

 

Das Geschäftsmodell erinnert auch eher an Goldman als an die Sparkasse:

  • Rohstoff- & Energiehandel: Macht 40% vom operativen Gewinn aus (insgesamt rund 3 Mrd. $ im letzten Geschäftsjahr).
  • Asset Management (25%): Macquarie investiert weltweit in Infrastruktur wie Flughäfen, Mautstraßen und Stromnetze. Auch in Deutschland waren sie aktiv, zum Beispiel beim Warnowtunnel in Rostock oder beim größten deutschen Gas-Fernleitungsnetz Open Grid Europe.
  • Investmentbanking (15%): Klassisches Dealmaking.
  • Retail-Banking (20%): Eigentlich nicht die DNA der Bank, soll aber jetzt das große Wachstum bringen.

Der australische Bankenmarkt wird seit Jahrzehnten von vier Filialbanken dominiert. Macquarie macht alles digital und bietet einfach 4,75% Zinsen ohne versteckte Bedingungen. Die Konkurrenz knüpft Zinsen oft an Bonusregeln, die laut Verbraucherschützern 70% der Kunden verpassen.

 

Funktioniert: Der Marktanteil bei Hypotheken ist von 0 auf 7% gestiegen, die Einlagen haben sich in vier Jahren mehr als verdoppelt.

 

Das Wachstum hat seinen Preis. Mit 50 Mrd. $ Börsenwert kommt Macquarie auf ein KGV von 18. Goldman Sachs oder JPMorgan gibt's für unter 15, die Deutsche Bank für unter 10. Die 18er-Bewertung sieht man sonst eher bei Wachstumsstorys wie der Nubank. Trotzdem eine spannende Bank, die man auf dem Schirm haben kann.

Zum Podcast

In der Kurz-Analyse:

KI killt Call-Center?

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Teleperformance ist der größte Call-Center-Betreiber der Welt und die Aktie ist fast 90% vom Rekordhoch entfernt. Während der Pandemie war die Nachfrage nach Call-Centern explodiert, das KGV lag bei über 40. Dann kam ChatGPT und seitdem gibt's die berechtigte Sorge, dass das Business in ein paar Jahren komplett tot ist. Anfang 2024 hat Klarna als eine der ersten großen Firmen verkündet, dass ihr KI-Chatbot die Arbeit von 700 Call-Center-Mitarbeitern erledigt.

 

2025 ist der Umsatz zum ersten Mal seit über 20 Jahren gefallen. Nur um knapp 1%, aber es zeigt, wo die Reise hingehen könnte. Kritisch bei einer Firma mit 4 Mrd. $ Schulden.

 

Trotzdem lockt der Preis Investoren an:

  • Teleperformance macht rund 500 Mio. € Nachsteuergewinn. Die Bewertung von 3 Mrd. € entspricht nur noch dem 6-Fachen davon. Dazu gibt's über 9% Dividendenrendite und Aktienrückkäufe.
  • Prominenter Investor: Richard Pzena (seine Firma verwaltet 80 Mrd. $) hat 2023 erste Aktien gekauft, die Position zuletzt vergrößert und hält mittlerweile 10% der Firma. Pzena ist bekannt dafür, auf Unternehmen zu setzen, die kurzfristig unter Problemen leiden, aber günstig sind.
  • Die Gegenthese: Teleperformance hat über Jahre die meisten Kundendaten aus Gesprächen gesammelt und konnte sich schon auf frühere Chatbots (seit 2016) einstellen. Pzena glaubt außerdem nicht, dass die meisten Firmen eigene KI-Lösungen bauen werden. Das war ja genau der Grund, warum sie ihre Call-Center überhaupt ausgelagert haben.

Niemand weiß, wie das Geschäftsmodell in ein paar Jahren aussieht. Laut Pzena ist das Einzige, was man wirklich kennt, der Preis. Und der scheint für eine Firma, die ihren Umsatz über 25 Jahre mehr als verzwanzigfacht hat, günstig. Teleperformance muss nicht mal wieder wachsen, damit die Rechnung aufgeht. Es reicht, wenn das Geschäft langsamer schrumpft als der Markt befürchtet.

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