Deutsche Bank Manager hat gestohlen. Ralph Lauren boomt. Sportmarkt leidet (Dick’s). VW entlässt. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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OnlyFans hat letztes Jahr 1,6 Mrd. $ Umsatz und 715 Mio. $ Vorsteuergewinn gemacht. Anzahl der Mitarbeiter: 47.

Was war los gestern?

(Stand 25.08.2026, 22:00 Uhr)

DAX26.266+0.50%
STOXX 506.456+0.12%
S&P 5007.677+0.32%
NASDAQ26.151+0.66%
Bitcoin78.922 $-0.08%
Suncorp19 $+7.97%

Zahl des Tages: 626.000 €. So viel hat ein Manager im Wealth Management der Deutschen Bank von Kundenkonten gestohlen. Zwischen 2023 und 2025 hat er das Geld abgezweigt, um damit zu traden und seine eigenen finanziellen Probleme zu lösen. Hat nicht geklappt: Von den 626.000 € hat er 500.000 € beim Traden verloren. Für die Deutsche Bank sind das finanziell Peanuts, aber im Wealth Management, das sie gerade massiv ausbauen wollen, ist so eine Schlagzeile nicht hilfreich.

Chart der Woche - Worum geht's?

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Was steckt hinter diesem Chart? Hint: Es geht um Sport.

 

Auflösung unten.

Thema des Tages:

Sport leidet

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Die Aktie von Dicks Sporting Goods ist gestern über 25% eingebrochen. Der größte Sporteinzelhändler der USA hat beim wichtigsten Wert enttäuscht: Statt der erwarteten 4% sind die Umsätze in bestehenden Läden nur 2% gewachsen.

 

Damit kommt auch die viel kritisierte Übernahme von Foot Locker in ein schlechtes Licht. Bei Foot Locker sind die Umsätze in bestehenden Läden nämlich 4% gesunken. Dicks selbst ist deutlich gewachsen.

 

Dicks reiht sich jedenfalls in ein Muster ein. Letzte Woche gab's schwache Zahlen von JD Sports in Europa, davor erste Schwächezeichen bei On Running. Das Management von Dicks hat genau wie On von einem "promotional Umfeld" gesprochen. Heißt auf Deutsch: Marken ballern gerade mit Rabatten um sich.

 

Eine gute Nachricht gab's aber auch. Bei den Lifestyle-Marken wie Uggs und Birkenstocks läuft es offenbar richtig gut. Der CEO meinte wörtlich, er könnte "nicht glücklicher sein" mit deren Performance.

 

Was sonst noch los war:

  • Volkswagen (-1%) hat auf einer Betriebsversammlung in Wolfsburg über mögliche weitere Stellenstreichungen informiert. Bis zu 50.000 zusätzliche Jobs könnten wegfallen, on top zu den 50.000, deren Abbau bei VW, Audi, Porsche und Cariad eh schon läuft. VW-Chef Blume betont, das sei kein festes Ziel, sondern eine theoretische Rechnung. Das Problem: VW ist in vielen Bereichen 30% teurer als vergleichbare Unternehmen, die operative Marge liegt unter 4% (Ziel: 8-10%). Im September berät der Aufsichtsrat wieder, aber Blume kann nicht einfach durchregieren, weil das Land Niedersachsen 20% der Stimmrechte hält und die Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat sitzt.
  • Siemens Energy (+3%) profitiert von konkreten Abspaltungsplänen für die Dampfturbinen- und Wasserstoffsparte. Mehrere Private-Equity-Investoren sollen Interesse haben, die Bewertung liegt wohl bei rund 10 Mrd. €. Bei 130 Mrd. € Börsenwert kein Game-Changer, aber das übrige Business wird danach für Investoren noch einfacher zu bewerten. Da liegt also der größere Hebel.
  • Suncorp (+8%) und IAG (+5%), zwei australische Versicherer, sind deutlich gestiegen. Der japanische Versicherer Tokio Marine denkt wohl über Übernahme nach (jeweils Deals über 10 Mrd. $). Berkshire Hathaway ist letztes Jahr bei Tokio Marine eingestiegen, mit der Ansage, gemeinsam Deals machen zu wollen. Ob Berkshire mitfinanziert, ist noch unklar, aber für Buffetts Nachfolger wären solche Kombi-Deals ein Weg, das riesige Kapital endlich produktiv anzulegen.
  • KI-Chipaktien haben sich nach ein paar schwachen Tagen wieder erholt.

In der Kurz-Analyse:

Luxus von unten

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Der Luxusmarkt soll laut Bain dieses Jahr wieder leicht wachsen, aber die Erholung ist zäh. LVMH hat im ersten Halbjahr organisch nur 2% zugelegt. Deutlich besser läuft’s ganz oben und ganz unten im Luxusmarkt.

 

Während Hermès und Brunello Cucinelli im High-End-Segment sehr solide laufen, haben Ralph Lauren und Coach auf der anderen Seite in den letzten zwei Jahren im Schnitt zweistellig pro Jahr zugelegt.

  • Der Grund: Seit 2019 sind die Preise für Einsteigerhandtaschen von Louis Vuitton um 50% gestiegen. Die US-Löhne real nur um 5%. Über die Hälfte der Louis-Vuitton-Kunden kommt aus der Mittelschicht (unter 2.000 € Luxus-Ausgaben pro Jahr). Diese Kunden sind zu günstigeren Marken abgewandert.
  • Die Reaktion: Gucci und Burberry haben angefangen, Preise zu senken und günstigere Produkte anzubieten. Für Luxusmarken ein heikler Schritt, weil er die Exklusivität gefährdet.
  • Der smarte Gedanke: Ralph-Lauren-CEO hat dazu einen interessanten Gedanken: Nicht nur die Handtasche für 4.000 $ ist Luxus, sondern auch die Socken für 12 $. Günstige Einstiegsprodukte anbieten, bei den Hauptprodukten exklusiv bleiben.

Das Risiko für Ralph Lauren: Wenn Gucci und Burberry ihre Preise weiter senken, könnten sie die abgewanderten Mittelschicht-Kunden zurückholen. Die Aktie ist mit einem erwarteten KGV von 19 schon über dem Fünf-Jahres-Schnitt von 16 und liegt damit erstmals seit über zehn Jahren auf einem Niveau mit LVMH.

In der Kurz-Analyse:

Depot per Prompt

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Scalable Capital ist die erste Bank in Europa, die Agentic Investing anbietet. Heißt konkret: Kunden können ihr Depot über KI-Tools wie ChatGPT oder Claude in natürlicher Sprache verwalten. Nicht nur Fragen stellen, sondern auch handeln. Wir haben dazu im Podcast mit dem CPO Alexander Seipp gesprochen und selbst viel ausprobiert. Hier mal paar Insights:

  • Was geht: Orders platzieren, Sparpläne aufsetzen, Price Alerts setzen, Watchlists verwalten. Alles per Prompt, alles mit zweistufiger Bestätigung vor jeder Transaktion.
  • Ein Beispiel: Man kann sich z.B. einen ETF aus Einzeltiteln nachbauen und monatlich per KI rebalancen lassen. Die Titel lassen sich in Portfolio-Gruppen bündeln (für Prime-Plus-Kunden), damit das Depot übersichtlich bleibt.
  • Für aktive Anleger: Momentum-Strategie in Minuten umsetzen. Alle Aktien finden, die 15 bis 20% gestiegen sind, per Prompt auf die Watchlist packen, Price Alerts setzen, wenn sie nochmal 5% steigen. Was früher eine halbe Stunde gedauert hat, geht in zwei bis drei Minuten. Funktioniert auch mit Derivatesuchen.
  • Sicherheit: Die Funktion muss erst in der App aktiviert werden. Login läuft über Zwei-Faktor-Authentifizierung, und jede Order muss manuell bestätigt werden.
  • Praktischer Nebeneffekt: Transaktionsdaten lassen sich per Prompt in eigene Tools exportieren. Und zwar genau in dem Format, in dem man sie braucht.
Mehr Infos hier

Risikohinweis: Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente. Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung. Ihr entscheidet selber, was ihr macht.

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Auflösung: Im Chart sieht man den Preis eines Kredits an die Firma des ehemaligen Los-Angeles-Lakers-Eigentümers Mark Walter. Was da los ist, haben wir hier erklärt.

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