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title: Insider-Chance bei MSCI & Evonik
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Krise bei Nike, Erbe bei Warren Buffett-Kindern, Hack bei TeamViewer, starkes erstes Halbjahr

| Im Browser anzeigen Markets (Stand 30.06.2024, 22:00 Uhr) DAX 18.235 +0.14% STOXX 50 4.894 -0.18% S&P 500 5.460 -0.41% NASDAQ 17.733 -0.71% Bitcoin 61.932 $ +1.71% TeamViewer 10 $ -6.01% Die Märkte: Am Freitag war die Stimmung an der Börse eher bescheiden und viele News gab's auch nicht. TeamViewer war aber 6% im Minus, weil interne Systeme der Firma gehackt wurden. Kundendaten sind aber wohl nicht betroffen. Das Halbjahr: Die ersten sechs Monate des Jahres haben's sehr gut mit der Börse gemeint. Der DAX hat 9% zugelegt und 30 neue Allzeithochs aufgestellt - bisher gab’s nur zwei Halbjahre mit noch mehr Allzeithochs. Noch besser lief’s in den USA. Der S&P 500 hat insgesamt um 14% zugelegt. Für fast 60% der Rendite waren nur fünf Firmen verantwortlich: Nvidia, Microsoft, Amazon, Meta und Apple. Zahl des Tages: 39.000.000.000 $. So viel Geld hat Warren Buffett seit 2006 an die Bill and Melinda Gates Stiftung gespendet. Nach seinem Tod soll sein Vermögen, aber nicht an die Stiftung von Gates gehen, sondern an die Stiftung seiner drei Kinder. Das hat Buffett in einem Interview mit dem Wall Street Journal klargestellt. Dann werden die Buffett-Kinder eine Stiftung mit rund 100 Mrd. $ an Vermögen verwalten. Es gibt fast keine anderen Stiftungen in dieser Größenordnung. Eine der wenigen ist die Novo-Nordisk-Stiftung mit rund 108 Mrd. $ an Vermögen. Nike in Krise Ihr seid alle Absturz: Die Aktie von Nike hat am Freitag 20% verloren und damit 28 Mrd. $ an Börsenwert. Zum Vergleich: 28 Milliarden sind circa der gemeinsame Börsenwert von Puma, On und Asics und das verliert Nike in nur 24 Stunden. Der Grund dafür war eine sehr enttäuschende Prognose: Der Umsatz soll im aktuellen Quartal um 10% sinken. Analysten haben nur mit 3% gerechnet. Und auch im Gesamtjahr soll der Umsatz sinken - bisher hat man noch mit einem leichten Wachstum gerechnet. Turn Around: Neben der wirtschaftlich schwierigen Lage sind daran vor allem Konkurrenten wie Hoka, On oder Vuori schuld, die Marktanteile gewinnen. Außerdem hat Nike bis vor einigen Monaten eine D2C-Strategie verfolgt. Die Amis wollten also mehr in eigenen Shops und nicht bei Händlern verkaufen. Dadurch hat man nämlich höhere Margen und direkten Zugriff auf Kundendaten. Schlussendlich hat Nike aber gemerkt, dass viele Kunden lieber beim Händler einkaufen und fokussiert sich gerade wieder mehr auf den klassischen Handel. Sündenbock: Allerdings ist die Beziehung mit den Händlern oft nicht mehr die beste und auch das drückt auf die Zahlen. Entsprechend zweifeln immer mehr Investoren am CEO John Donahoe. Der ist seit 2020 im Amt und hat zu Beginn seiner Amtszeit das D2C-Geschäft gepusht. Fairerweise hat er aber auch nicht alles falsch gemacht: Seit seinem Amtsantritt ist der Umsatz von Nike um 37% gestiegen. Auch der Nike-Gründer Phil Knight meinte in einem Interview, dass er noch voll hinter Donahoe steht. Spezialchemie ist speziell Heja BVB: Den Chemiekonzern Evonik kennen die meisten nur vom Trikot des BVB. Aber die Produkte nutzen wir alle im Alltag, ohne es zu wissen. Evonik entwickelt zum Beispiel Lipide, die es ermöglichen, dass mRNA-Impfstoffe in die Zellen gelangen, und stellt Omega-3-Fettsäuren oder Tierfuttereiweiße her. Aber auch Klebstoffe für schwierige Oberflächen gibt’s von Evonik. Damit machte der Konzern letztes Jahr circa 15 Mrd. € Umsatz, was 17% weniger als im Vorjahr war. Spezialist: Denn das Umfeld im Chemiegeschäft ist schwierig. Billige Importe aus China sind ein Problem. Hohe Energiepreise sind ein anderes. Zumindest grenzt sich die Spezialchemie aber grade von den Billigimporten bisschen ab. Dabei werden Basischemikalien für Kunden veredelt und patentiert. Evonik hat allein im letzten Jahr 227 neue Patente angemeldet. In der gesamten Firmenhistorie sind’s über 23.000. Je innovativer und spezialisierter, desto teurer und höhermargiger sind die Produkte. Kauf mich: Das finden auch Analysten der Citigroup gut. Die glauben, dass die Evonik-Aktie derzeit zu günstig ist. Und auch Insider sind bullish. Das Top-Management hat nämlich im Juni Aktien im Wert von 350.000 € gekauft. Abgesehen von der Dividendenrendite, die mit 6% ziemlich attraktiv ist, ist das Investment aber nicht ohne Risiko. Die Firma wird aktuell mit 9 Mrd. € bewertet, was dem 14-fachen des erwarteten Gewinns entspricht. Um das zu rechtfertigen, muss man den Umsatz dieses Jahr wieder zum Wachsen bringen. Insider kaufen bei MSCI Gib die Kohle her: Wer MSCI (WKN: A0M63R) hört, denkt an ETFs. Dahinter steckt aber auch eine börsennotierte Firma, die Indizes wie den MSCI World  berechnet. Und Firmen wie BlackRock zahlen eine Gebühr dafür, dass sie MSCI auf ihren ETF schreiben dürfen und die entsprechenden Daten kriegen. Das Business ist deshalb so attraktiv, weil es nicht nur eine fixe Gebühr gibt, sondern auch eine Gebühr, die vom Fondsvolumen abhängt. Je mehr ihr in MSCI World ETFs investiert, desto mehr Umsatz für MSCI. Preisfrage: Spannend ist außerdem, dass es ja nicht teurer wird, den Index zu berechnen, wenn mehr Fondsanbieter ihn nutzen. Der Umsatz steigt also, die Kosten aber nicht. Das erklärt dann auch, wieso MSCI grade mit rund 40 Mrd. $ bewertet wird, was dem 30-fachen des Gewinns entspricht. Obwohl das nicht günstig ist, wurde MSCI schonmal deutlich teurer bewertet. Zur Spitze im November 2021 waren’s 55 Mrd. $. Seitdem hat die Aktie aber nachgelassen und die Chance haben zwei Vorstände von MSCI im April genutzt. Turn Around: Da haben die beiden nämlich insgesamt 9,5 Mio. $ in MSCI investiert. Das ist umso krasser, weil Insider bei MSCI in den letzten vier Jahren immer nur Aktien verkauft haben. Die zwei Käufe Ende April sind die einzige Ausnahme. Aber der Absturz der letzten Jahre hat natürlich auch Gründe. Neben dem Index-Geschäft verkauft MSCI zum Beispiel auch Daten. Ein großes Geschäft macht die Firma da im Nachhaltigkeitsbereich, in dem die Nachfrage grade nicht mehr so hoch ist. Was sonst noch los ist: Wie baut man eine Luxusmarke? (Podcast) Alte Folgen & Newsletter durchsuchen: Suchmaschine für Ohne Aktien Wird Schwer. HIER KÖNNTE DEIN NAME STEHEN Mit dem Link da unten kannst du diesen genialen Newsletter weiterempfehlen. Wozu? Wenn du mehr als 5 erfolgreiche Empfehlungen hast, packen wir deinen Namen in den Newsletter inklusive Link zu deinem LinkedIn-Profil oder einer Aktie, die du grad spannend findest. Bei mehr als 50 wirst du namentlich im Podcast erwähnt. Antworte dazu einfach auf diese Mail. https://omr-de.typeform.com/to/AHuslixQ#name=dein Vorname&user\_id= Erfolgreiche Empfehlungen: 0 Komm in die Gruppe Jemand hat dir diesen Newsletter weitergeleitet? Dann kannst du dich HIER anmelden. 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