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Tipps für einen erfolgreichen Tool Talk

So entwickelst du deinen Tool Talk mit Fokus auf Inhalte und Struktur

In diesem Artikel erwarten dich folgende Inhalte👇:

  1. Die zentrale Leitlinie: Mehrwert vor Sales-Pitch

  2. Ein strukturierter Aufbau für deinen Pitch

  3. Warum gezielte Fokussierung sinnvoll ist

  4. Kriterien für die Wahl der passenden Speaker*innen

  5. Praktische Hinweise zu Slides und Zeitmanagement

Ein Tool Talk ist kein klassisches Verkaufs-Webinar. Ziel ist es, den Zuschauenden Orientierung zu bieten und sie in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die folgenden Punkte helfen dir, deinen Beitrag klar, nachvollziehbar und zielgruppenorientiert zu gestalten.

Inhalt vor Sales: Sei beratend, nicht werblich

Unsere Erfahrung zeigt: Klassische Sales-Pitches kommen bei der Zielgruppe weniger gut an als informativer Content. Versetze dich in die Lage der Suchenden. Sie wollen verstehen, wie dein Tool ihren Arbeitsalltag konkret verbessert.

Verzichte auf QR-Codes, spezielle Rabattangebote oder die Einblendung deiner Kontaktdaten auf den Slides. Das ist im Format nicht vorgesehen, um die Vergleichbarkeit und Neutralität zu wahren.

Dein 11-Minuten-Pitch: Die ideale Struktur

Damit dein Slot die maximale Wirkung erzielt, empfehlen wir diesen Aufbau:

  • Präsentation inkl. konkrete Use Cases (ca. 5 Min.): Erzähle eine Geschichte. Statt Features aufzuzählen, beschreibe ein Problem (Unternehmen A hat Problem X“) und wie dein Tool die Lösung bietet („Mit Automation Y lösen wir das“). Das hilft den Zuschauenden, die Software auf ihr eigenes Unternehmen zu projizieren.
  • Der Live-Blick (ca. 5 Min.): Mach dein Tool greifbar, indem du live in die Software springst. 

Bitte verzichte auf eingespielte Videos innerhalb der Slides, da diese im Webinar oft ruckeln. Live-Demos funktionieren am besten!

Fokus setzen: Für wen ist dein Tool geeignet?

Ein Tool, das angeblich alles für jeden kann, wirkt unglaubwürdig. Die Teilnehmenden suchen nach der Lösung, die persönlich zu ihnen passt.

Sei transparent: Für welche Unternehmensgrößen, Branchen oder Use Cases ist dein Tool besonders geeignet – und wo liegen mögliche Grenzen?

Eine präzise Einordnung kann dazu beitragen, Erwartungen realistisch zu halten und Vertrauen aufzubauen.

Die Speaker-Wahl: Wer sollte dein Tool präsentieren?

Die Person auf der „digitalen Bühne“ repräsentiert deine Marke. Wähle jemanden, der/die:

  • Sicher im Thema ist: Fachwissen schlägt perfektes Marketing-Sprech.
  • Deutschsprachig präsentiert: Die Tool Talks finden auf Deutsch statt.
  • Begeisterung ausstrahlt: Die Zuschauer*innen merken, ob jemand wirklich hinter dem Produkt steht.

Oft eignen sich Kolleg*innen aus dem Solution Consulting, Customer Success oder Produktmanagement hervorragend, da sie die täglichen Schmerzpunkte der Kunden genau kennen

Design & Zeitmanagement: Weniger ist mehr

Du hast 11 Minuten Zeit. So bereitest du sie optimal vor:

  • Folien-Design: Nutze unsere Google-Präsentationsvorlage. Das sorgt für ein einheitliches Bild und spart dir Zeit beim Layout. Arbeite mit Stichpunkten statt Fließtext. Hier findest du eine gute Beispielpräsentation.
  • Das Timing: Übe deinen Vortrag vorher unbedingt mit einer Stoppuhr. Wenn du die Zeit deutlich überschreitest, muss der/die Moderator*in dich unterbrechen, um den Zeitplan für alle einzuhalten.

Interaktion: Deine Wunschfrage

Nach deinem Pitch folgt die Panel-Diskussion. Ein besonderer Benefit für dich: Du darfst dir vorab eine Wunschfrage aussuchen, die dir von unseren Expert*innen direkt nach deinem Pitch live gestellt wird. So kannst du sicherstellen, dass ein für dich wichtiger Aspekt garantiert zur Sprache kommt, und zwar ganz organisch.

Du suchst visuelle Inspiration?

👉 Hier findest du ein Best Practice Video