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Mentions & Citations by Competitors

Wer dominiert deine Kategorie nach Erwähnungen und nach Quellen-Autorität?

Direkt unter den KPI-Tiles stehen zwei Top-10-Listen: links Mentions by Competitors, rechts Citations by Competitors. Beide zeigen dir, wer in deiner Kategorie aktuell die meisten AI-Touchpoints sammelt, sortiert nach absoluter Anzahl.

In diesem Artikel lernst du, wie die Listen aufgebaut sind, was Mentions und Citations jeweils erzählen und wie du beide gemeinsam liest.

In diesem Artikel findest du folgende Inhalte 👇

  1. Mentions by Competitors

  2. Citations by Competitors

  3. Mentions vs Citations als unterschiedliche Geschichten

  4. Das eigene Competitive Set identifizieren

  5. Volle Brand-Tabelle aus Show data table

  6. Best Practices

Mentions by Competitors

Die linke Liste zeigt die zehn Marken mit den meisten Mentions im aktuell gewählten Filter-Scope.

Mentions by Competitors als Top-10-Liste

Jeder Eintrag besteht aus:

  • Rang (1 bis 10)
  • Brand-Name
  • Bar-Visualisierung in Brand-spezifischer Farbe
  • Absolute Anzahl rechts

In einem Beispiel-Set für die Kategorie BI/E-Commerce-Analytics führt Shopify mit 116 Mentions, gefolgt von Tableau (78), Looker (77), Power BI (56) und WooCommerce (54).

Die eigene Marke erscheint in dieser Liste nicht hervorgehoben. Wenn deine Marke unter den Top 10 steht, siehst du sie wie alle anderen. Wenn nicht, taucht sie hier nicht auf, kann aber im Brand Performance Chart über Show data table in der Vollansicht gefunden werden.

Citations by Competitors

Rechts daneben steht die Top-10-Liste der Marken mit den meisten Citations.

Citations by Competitors als Top-10-Liste

Aufbau ist identisch mit der Mentions-Liste, nur die Metric ändert sich. Wichtig: Die Reihenfolge unterscheidet sich oft deutlich von der Mentions-Liste.

Im selben Beispiel-Set führt Shopify auch hier (61 Citations), aber dahinter ändert sich das Bild: Microsoft Power BI (28), Tableau (24), Looker (22) und Xentral (20). Marken wie WooCommerce oder Power BI tauchen in der Citation-Liste anders auf als in der Mention-Liste, weil die AI-Modelle sie unterschiedlich bewerten.

Mentions vs Citations als unterschiedliche Geschichten

Die beiden Listen erzählen zwei verschiedene Geschichten:

  • Mentions misst Bekanntheit: Wer wird in der Kategorie überhaupt genannt? \Hier dominieren Marken mit hoher Brand-Awareness und breiter Marktdurchdringung. \
  • Citations misst Quellen-Autorität: Welche Marken werden mit Beleg empfohlen? \Hier zählen Marken, deren Inhalte (oder Inhalte über sie) als zitierfähige Quelle in AI-Antworten erscheinen.

Wenn eine Marke in Mentions hoch und in Citations niedrig steht, hat sie Bekanntheit, aber keine starke Quellenbasis. AI-Modelle nennen sie als Standard-Antwort, ohne sie aktiv zu belegen.

Wenn eine Marke in Citations hoch und in Mentions niedrig steht, hat sie eine starke Content- oder Review-Position, ohne dass die Brand selbst dominant ist. Das kann häufig bei Marken der Fall sein, die regelmäßig in Listicles, Vergleichsartikeln oder Bewertungsplattformen auftauchen.

Das eigene Competitive Set identifizieren

Nicht alle Marken in den Listen sind echte Wettbewerber. Häufig tauchen auch verwandte Tools, übergeordnete Plattformen oder Kategorien auf, die im AI-Antwortkontext mitgenannt werden.

  • Markiere dir mental (oder im Reporting) die drei bis fünf Marken, die deine echten Wettbewerber sind. Vergleiche dich primär mit denen, nicht mit der gesamten Liste.
  • Schau bei untypischen Marken in den Listen nach: Manchmal lohnt es sich zu verstehen, warum ein eigentlich nicht-direkter Wettbewerber so oft genannt wird (zum Beispiel weil er als „die Standard-Lösung" in Antworten gesetzt ist).
  • Wenn du bestimmte Wettbewerber vermisst, prüfe in Show data table im Brand Performance Chart, ob sie überhaupt getrackt werden.

Volle Brand-Tabelle aus Show data table

Beide Listen zeigen nur Top 10. Die vollständige Brand-Tabelle steht im Brand Performance Chart über Show data table.

In der vollen Tabelle siehst du alle getrackten Marken, oft mehr als 30. Das ist die Stelle für tiefere Wettbewerbs-Analysen, zum Beispiel wenn du wissen möchtest, ob eine bestimmte Nischen-Marke in deinem Set Bewegung zeigt.

Best Practices

Lies die Listen zuerst horizontal, dann vertikal

  • Problem: Wer nur die Mentions-Liste anschaut, übersieht, dass derselbe Wettbewerber in Citations vielleicht ein ganz anderes Bild abgibt.
  • Vorgehen: Nimm dir einen Wettbewerber und vergleiche seinen Rang in beiden Listen. Liest sich das gleich oder unterschiedlich?
  • Ergebnis: Differenziertes Bild zur Wettbewerbssituation, nicht nur eine flache Liste.

Suche bewusst nach Aufsteigern

  • Problem: Top-Wettbewerber bewegen sich oft langsam. Spannend sind die Marken, die in den letzten Wochen aufgetaucht sind oder Plätze gut gemacht haben.
  • Vorgehen: Vergleiche regelmäßig die Listen mit dem Stand vor zwei oder drei Wochen (zum Beispiel über die Previous period-Navigation und PDF-Exporte).
  • Ergebnis: Du erkennst Wettbewerber im Aufstieg früh, statt sie erst wahrzunehmen, wenn sie schon vorne stehen.

Nutze die Listen als Sales-Argument

  • Problem: In Pitches sind „wir sind besser sichtbar als X" oft Behauptungen ohne Beleg.
  • Vorgehen: Wenn deine Marke in der Mentions- oder Citations-Liste über einem direkten Wettbewerber steht, mach daraus eine Folie für dein Pitch- oder QBR-Material.
  • Ergebnis: Datengestützte Wettbewerbsargumente in Sales-Konversationen, statt anekdotischer Aussagen.

Wenn du einen plötzlichen Sprung deines Wettbewerbers in einer der Listen siehst (deutlich mehr Mentions oder Citations innerhalb von zwei bis drei Wochen), prüfe parallel in den Top Domains by Citations, ob neue Quellen aufgetaucht sind, die diesen Wettbewerber zitieren. Oft steckt eine konkrete PR- oder Content-Aktion dahinter, von der du lernen kannst.