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title: BASF will Evonik
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BIC setzt auf Cannabis-Feuerzeug. Krebsdurchbruch mit Uniphar. Berkshire wettet auf Häuser. ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  

| Im Browser anzeigen Wie funktioniert eigentlich das Reederei-Business? Sind Containerschiffe ein gutes Investment? Warum kennt in dem Bereich jeder jeden und wieso werden Milliarden-Deals ohne Verträge gemacht? Das haben wir am Samstag mit dem Ernst-Russ-CEO Joseph Schuchmann diskutiert. Haben extrem viel gelernt aus der Folge. Von Timon, Christoph & Noah Was war los gestern? (Stand 27.09.2026, 22:00 Uhr) DAX 25.409 +0.56% STOXX 50 6.303 +0.48% S&P 500 7.743 +0.51% NASDAQ 27.069 +0.48% Bitcoin 84.436 $ +0.01% Nanexa 12 $ +105.06% Zahl des Tages: 2013. Dank des Muse-KI-Bots, der gerade durch die Decke geht, hat die Meta-Aktie bisher im September schon 30% zugelegt. Damit ist die Firma auf dem besten Weg, den besten Monat seit 2013 zu haben. Meta ist außerdem auf dem besten Weg, zum ersten Mal die 2.000 Mrd. $ Bewertungsmarke zu knacken. Es fehlen nur noch 85 Mrd. $. Thema des Tages: Alle kaufen alles ein Nr. 1: BASF will Evonik BASF denkt drüber nach, Evonik zu kaufen und hat dazu schon Gespräche gestartet. Evonik macht über 10 Mrd. € Umsatz und ist an der Börse knapp unter 10 Mrd. € wert. BASF selbst kommt auf 40 Mrd. $.   Die Börse hat erstmal skeptisch reagiert: BASF (-4%), Evonik (+7%). Es gibt aber gute Argumente für den Deal. Er wäre antizyklisch, weil die Chemie-Branche aktuell nicht boomt. Die Produktportfolios passen wohl gut zusammen, und Evonik würde BASF mehr margenstärkere Spezialchemikalien bringen. Dazu könnten beide Firmen zusammen mehr Kosten einsparen.   Die Gegenargumente? BASF hat in letzter Zeit eigentlich Sparten verkauft, um sich zu vereinfachen. Eine Evonik-Übernahme geht genau in die andere Richtung.   Nr. 2: Nubank greift Revolut an Nubank überlegt, den britischen Revolut-Konkurrenten Monzo für rund 10 Mrd. $ zu kaufen. Monzo hat 16 Mio. Kunden, vor allem im Vereinigten Königreich, also dem Heimatmarkt von Revolut. Für Nubank wäre das der Einstieg nach Europa.   Das Bewertungsproblem: Nubank als brasilianische Firma wird selbst nicht mal mit dem 20-fachen Gewinn bewertet. Der Monzo-Preis entspräche eher dem 100-fachen. Riskant ist außerdem, sich gleichzeitig auf eine US-Expansion und eine Europa-Expansion zu fokussieren.   Nr. 3: MGM dreht den Spieß um Medien-Milliardär Barry Diller hat letzte Woche seinen Versuch aufgegeben, den Casino-Konzern MGM komplett zu übernehmen. Er hält über seine Firma People Inc. bereits 26% an MGM, hat aber nicht genug Investoren für die Komplettübernahme gefunden.   Jetzt wird's spannend: MGM überlegt, stattdessen seine Firma zu kaufen. People Inc. ist an der Börse nur rund 3 Mrd. $ wert, wobei allein der MGM-Anteil über 2 Mrd. $ ausmacht. Das ganze Mediengeschäft (Investopedia, People Magazine, etc.) wäre damit nur 1 Mrd. $ wert. Für MGM wäre das ein smarter Weg, im großen Stil eigene Aktien zurückzukaufen. People Inc. ist am Freitag 10% hoch.   Was sonst noch los war: Nanexa (+105%) hat einen Lizenz-Deal mit Novo Nordisk abgeschlossen. Novo will die "PharmaShell"-Beschichtungstechnologie für einige Medikamente testen. Falls es am Ende erfolgreich wird, bekommt Nanexa über 1 Mrd. € an Zahlungen plus Lizenzgebühren beim Produktverkauf. Bisher macht die schwedische Pharma-Firma unter 5 Mio. $ Umsatz im Jahr. Berkshire Hathaway wettet trotz steigender Zinsen weiter auf den Hausbaumarkt. Seit dem Ende des letzten Quartals hat Buffetts Firma ihren Anteil am Hausbauer Lennar fast verdoppelt und hält jetzt über 10% der Aktien im Wert von mehr als 2 Mrd. $. Die Ölpreise sind am Freitag gefallen, weil Investoren Friedenshoffnungen rund um den Iran hatten. Am Wochenende hat Trump ein neues Waffenstillstandsangebot vom Iran aber abgelehnt. Könnte heute für Gegenwind sorgen. In der Kurz-Analyse: Hidden-Pharma-Gem Einer der größten medizinischen Durchbrüche dieses Jahres kam nicht aus dem KI-Bereich, sondern aus der Krebsforschung. Ein Medikament von Revolution Medicines hat die Überlebensdauer bei Bauchspeicheldrüsenkrebs massiv verlängert. Die Aktie hat sich vervierfacht, die Firma ist über 40 Mrd. $ wert und das, obwohl sie kaum Umsatz macht. Aber das Medikament Rasonque soll im besten Fall 20 Mrd. $ Jahresumsatz bringen.   Das Spannende: Bevor solche Medikamente in der EU zugelassen werden, können sie für bestimmte Fälle importiert werden. Revolution hat die Exportlizenz exklusiv einer einzigen Firma gegeben: Uniphar aus Irland. Das Geschäftsmodell: Uniphar hilft Pharma-, Medizintechnik- und Biotechfirmen, ihre Produkte in Märkten zu verkaufen, wo die nicht selbst aktiv sind. Dazu kommt ein Großhandels- und Apothekengeschäft in Irland, das etwa die Hälfte vom Gewinn ausmacht. Die Kundenliste: Uniphar arbeitet mit den 10 größten Pharmafirmen der Welt und 7 der Top-10-Medizintechnikkonzerne. Das Ziel: Bis 2028 soll der freie Cashflow auf rund 140 Mio. € steigen. Bei einem Börsenwert von ca. 1 Mrd. € ergibt das ein Multiple von nur 7. Der Track Record: CEO Ger Rabbette hat die Firma 2010 in der Krise übernommen. Allein zwischen 2019 und 2025 hat sich der Bruttogewinn fast verdreifacht. Und er ist immer noch an Bord. ABER: Der Revolution-Deal ist eher ein positives Signal als ein alleiniger Gamechanger. Sobald die EU-Zulassung kommt, bricht der Umsatz daraus weg. Uniphar bleibt ein kleiner Player in einem stark regulierten Markt, und Kunden können schnell abspringen. Zum Podcast In der Kurz-Analyse: BICs Feuerzeug-Offensive Jeden Tag werden 26 Mio. BIC-Produkte verkauft. Trotzdem ist der Umsatz zwei Jahre in Folge geschrumpft. Wie will man mit Kugelschreibern und Feuerzeugen heute noch wachsen? Der neue CEO Rob Versloot hat eine überraschende Antwort: Marihuana. Der Hebel: Feuerzeuge machen nur ein Drittel vom Umsatz, aber mehr als die Hälfte vom operativen Gewinn. Die Marge liegt bei über 30%, bei Schreibwaren unter 10%. Wenn dieses Segment wächst, steigt der Gewinn überproportional. Der Plan: Cannabis-Konsumenten in den USA kaufen Feuerzeuge oft in kleinen Raucherzubehör-Läden. 15.000 bis 20.000 solcher Shops hat BIC bisher nicht bedient. Das soll sich ändern. Neuer Führungsstil: Versloot ist der erste externe CEO in 80 Jahren Firmengeschichte. Die Gründerfamilie kontrolliert den Konzern zwar weiter mit 60% der Stimmrechte, lässt ihm aber freie Hand. Digitale Notizbücher und Fake-Tattoo-Stifte seines Vorgängers hat er sofort eingestellt. Wachstum durch Zukäufe: Die britische Haarbürstenmarke Tangle Teezer (2024 von BIC gekauft) ist zuletzt um 20% gewachsen, unter anderem durch Kooperationen wie mit dem Film „Der Teufel trägt Prada". Bis 2030 soll der Umsatz im Schnitt um 3% pro Jahr wachsen und die operative Marge von knapp 14% auf über 15,5% steigen. Die Aktie ist seit Jahresanfang 30% gestiegen. BIC kommt damit auf 2,7 Mrd. € Börsenwert, ein KGV von 13 (der Schnitt der letzten Jahre lag eher bei 11). Dazu gibt's gut 3,5% Dividendenrendite. Risikohinweis: Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind zum einen ohne Gewähr und zum anderen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente. Es handelt sich hier nicht um Anlageberatung. Ihr entscheidet selber, was ihr macht. Alte Folgen durchsuchen: Suchmaschine für Ohne Aktien Wird Schwer. Dir gefällt der Newsletter? Bitte teile ihn! Das hilft uns sehr. Link zum Teilen: oaws.de/newsletter Komm in die Gruppe Jemand hat dir diesen Newsletter weitergeleitet? Dann kannst du dich HIER anmelden. Diesen Newsletter vom 28.09.2026, 7:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH zur Verfügung. 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