Google vs Speicher-Aktien, Meta down wegen Gericht, Jack Daniels & Absolut Vodka bald eine Firma? FICO-Dip?! ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Wie geht’s eigentlich den Reichen so?

  1. Wall-Street-Boni sind 2025 im Schnitt auf 246.900 $ gestiegen (plus 6% zum Vorjahr). Insgesamt wurden 49 Mrd. $ an Boni ausgezahlt. Treiber: mehr Handelsvolumen (auch wegen Trumps Hin und Her) und wieder mehr Übernahmen.
  2. Ferrari liefert weiterhin neue Autos per Flugzeug in den Nahen Osten. Weil die anspruchsvollen Luxuskunden auch im Krieg nicht warten wollen.

Wir wünschen so oder so ein schönes Wochenende!

 

Timon, Christoph & Noah

Was war los gestern?

(Stand 26.03.2026, 22:00 Uhr)

DAX22.613-1.50%
STOXX 505.566-1.48%
S&P 5006.477-1.74%
NASDAQ21.408-2.38%
Bitcoin68.753 $-3.59%
Snapchat4 $-10.69%

Zahl des Tages: 50.000.000 €. So viel zahlt Hapag-Lloyd wegen des Iran-Kriegs jede Woche extra für Schiffsdiesel, Versicherungen, Lkw-Transfers und Containerlagerung an Land. Deshalb hat Hapag-Lloyd seine Gewinnprognose für 2026 auch nicht angehoben, obwohl auf der anderen Seite die Frachtraten durch den Krieg steigen.

Tipp der Woche - von Noah

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Heute mal ein Tipp in eigener Sache: Ich hab gemeinsam mit Flo Adomeit (die treuen OAWS-Hörer kennen ihn noch) ein neues Podcast-Format gestartet: Alle paar Wochen graben wir uns tief in eine Firma ein und versuchen zu verstehen, was sie erfolgreich gemacht hat.

Die erste Folge von Carrytale dreht sich um Red Bull. Wie wurde Red Bull gegründet? Wie hat Mateschitz die Marke so groß gemacht? Welche Rolle spielen Fußball, die Formel 1 und das Vorbild von Bernard Arnault? Was würden wir aus heutiger Sicht anders machen und wie viel ist Red Bull eigentlich wert?

Wir haben überlegt, ob wir die Folge in einzelne Episoden aufteilen, weil sie ziemlich lang ist. Aber wir hören selbst gern lange Formate und man kann ja immer mal pausieren und zwischendurch was anderes hören.

Das Ganze ist ein komplettes Hobby-Projekt, in das wir aber viel Energie reingesteckt haben. Wer regelmäßige Updates dazu will, kann außerdem unserer Whatsapp-Community beitreten.

Zum Podcast

Thema des Tages:

Alkohol & Shampoo

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Henkel hat gestern für knapp 1 Mrd. € die Haarpflegemarke Olaplex gekauft. Die Olaplex-Aktie ist danach 50% gestiegen. Gute Nachrichten für alle, die erst vor Kurzem eingestiegen sind. Schlechte Nachrichten für alle, die seit dem Börsengang 2021 dabei sind: Damals war Olaplex über 10 Mrd. € wert. Seitdem ist das Wachstum massiv eingebrochen und Analysten rechnen auch für die kommenden Jahre mit quasi null Wachstum.

 

Für Henkel ist es schon die dritte Übernahme in kurzer Zeit. Anfang März gab's die amerikanische Haarpflegemarke Not Your Mother's, im Februar den Spezialbeschichtungskonzern Stahl für über 2 Mrd. €. Die Börse scheint die Einkaufstour aber zu supporten: Die Henkel-Aktie hat gestern sogar leicht zugelegt.

 

Einen noch größeren Deal könnte es in der Alkoholbranche geben. Pernod Ricard denkt darüber nach, den Konkurrenten Brown-Forman zu kaufen. Damit würden Absolut Vodka und Havana Club mit Jack Daniel's und Herradura unter ein Dach kommen. In einer Zeit, in der weniger und eher günstiger Alkohol getrunken wird, kann so ein Zusammenschluss Sinn machen.

  • Das Problem: Pernod Ricard ist selbst nur rund 16 Mrd. € wert und hat knapp 14 Mrd. € Schulden. Brown-Forman ist 12 Mrd. € wert. Für Pernod Ricard wär das also eine riesen Übernahme. Entsprechend hat Brown-Forman gestern 10% zugelegt und Pernod Ricard 10% verloren.
  • Ein möglicher Ausweg: Brown-Forman-Aktionäre könnten Anteile an der gemeinsamen Firma bekommen. Das wäre für Pernod ein relativ smarter Weg, die Schuldenlast relativ zu senken, weil dann zwar nicht weniger Schulden da wären, aber deutlich mehr Umsatz und Gewinn, um sie zu bedienen. Brown-Forman selbst ist nämlich kaum verschuldet.
  • Ob der Deal wirklich kommt, hängt am Ende an der Brown-Familie, der immer noch über 50% der Aktien gehören.

Was sonst noch los war:

  • Meta (-8%) und Snapchat (-11%) haben nach einem Gerichtsurteil gegen YouTube und Meta verloren. Eine junge Frau hat 6 Mio. $ Schadensersatz zugesprochen bekommen, weil die Plattformen nicht gut genug aufgepasst haben, dass ihre Algorithmen nicht süchtig machen. Die 6 Mio. $ sind für Meta natürlich Peanuts. Aber das Ganze ist ein Präzedenzfall. Wenn Meta & Co ihre Produkte anpassen müssen, damit sie weniger süchtig machen, könnte das die Nutzungszeit und damit die Werbeeinnahmen drücken.
  • Micron (-7%) und SK Hynix (-6%) haben nachgegeben, nachdem Google den TurboQuant-Algorithmus vorgestellt hat, der den Speicherplatzbedarf von KI-Modellen um 80% reduzieren soll. Erinnert stark an den DeepSeek-Moment Anfang 2025. Ob das wirklich alle Modelle betrifft, ist unklar. Und es ist gut möglich, dass einfach komplexere Modelle entwickelt werden, die den Speicherbedarf wieder nach oben treiben.

In der Kurz-Analyse:

Amerikas Schufa

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FICO hat vielleicht das eleganteste Geschäftsmodell der Börsenwelt: Du baust einmal einen Algorithmus und kassierst jedes Mal, wenn jemand seine Daten durchjagt. Neun von zehn Kreditentscheidungen in den USA laufen über den FICO-Score, pro Jahr werden rund 10 Mrd. Scores berechnet. Das ist viermal mehr als McDonald's Burger verkauft.

 

Die Aktie ist trotzdem seit dem Hoch Ende 2024 knapp 60% gefallen, obwohl der operative Gewinn in der gleichen Zeit über 30% gestiegen ist.

Warum ist der Score so dominant?

  • Banken verkaufen ihre Kredite oft weiter. Um sich auf diesem Zweitmarkt zu verständigen, braucht man einen einheitlichen Standard. Und das ist der FICO-Score mit 97% Marktanteil.
  • Diese Position nutzt FICO aus. 2018 hat ein Score 50 Cent gekostet, mittlerweile sind's 5 $. Die operative Marge ist in der gleichen Zeit von unter 20% auf knapp 50% gestiegen.

Was ist das Problem?

  • Dieser Preisanstieg hat die Behörden geärgert. Die beiden größten Hypothekeninvestoren Fannie Mae und Freddie Mac (zusammen ca. 70% Marktanteil im Hypothekenzweitmarkt) dürfen jetzt auch das Konkurrenzprodukt VantageScore nutzen. Der kostet nur 1 $. Allerdings: Bei durchschnittlichen Abschlusskosten von 5.000 $ bei einem Hauskauf fällt der Unterschied kaum ins Gewicht.

Die Zahlen sprechen bisher weiter für FICO: Der Umsatz mit den Scores ist letztes Jahr über 30% gewachsen. Aber das Zukunftsrisiko ist da, und deshalb liegt der Börsenwert jetzt bei 25 Mrd. $ und einem erwarteten KGV von 23. Der Schnitt der letzten 10 Jahre liegt bei fast 40. Deutlich günstiger also, aber die Risiken sind heute auch größer.

Zum Podcast

In der Kurz-Analyse:

Europas bester Händler

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Laut dem ehemaligen Aldi-CEO Ulrich Wolters hat Action das beste Geschäftsmodell im Handel nach Aldi. Und die Zahlen geben ihm recht:

 

Alleine letztes Jahr hat Action 384 neue Läden eröffnet, mittlerweile sind's über 3.000. Doppelt so viele wie 2020. Neue Läden holen das Investment schon nach weniger als einem Jahr wieder rein.

 

Was macht Action so effizient?

  • Kaum Schwund: Der Großteil der Produkte läuft nicht ab.
  • Kaum Marketing: Zwei Drittel vom Sortiment wechseln ständig durch, jede Woche gibt's 150 neue Produkte. Die Kunden kommen von selbst, um nach neuen Schnäppchen zu schauen.
  • Same-Store-Growth: Auch bestehende Läden haben letztes Jahr 5% mehr Umsatz gemacht.

Wie gestern rauskam, will Action 2027/2028 in die USA expandieren, dort langsam starten und bis 2030 rund 100 Stores haben. Für eine Firma mit dann wahrscheinlich 5.000 Läden ist das nicht relevant, aber dass sie es im komplexen US-Markt langsam angehen, spricht fürs Management.

 

Die Aktie von 3i (dem größten Action-Investor mit 65% Anteil) hat gestern trotzdem 15% verloren und dieses Jahr schon über 30%. Grund ist, dass sich das Wachstum verlangsamt. Dafür kriegt man Action jetzt günstiger als im Schnitt der letzten Jahre – aber eben nur indirekt über 3i. Die haben auch noch andere Investments, Action macht aber mehr als die Hälfte des Portfolios aus.

2,5% Zinsen aufs Tagesgeld

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